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Mittwoch, 2. September 2015
VADIAN.NET, St.Gallen



Inland

Die Schweiz macht im Herbst ausgiebig Ferien Zürich - Drei von vier Schweizern planen gemäss einer Umfrage Herbstferien. Fast jeder Fünfte will diese Ferien in der Schweiz verbringen. 39 Prozent der Befragten gaben als Reiseziel ein europäisches Land an. Rund 9 Prozent zeigten sich noch unentschlossen. Fortsetzung


Wirtschaft

Sika-Aktionäre müssen kein Angebot erhalten St. Gallen - Das Bundesverwaltungsgericht stützt den Entscheid der Finma bezüglich Angebotspflicht bei Sika. Die französische Saint-Gobain muss für den Erwerb der von der Schenker-Winkler-Holding (SWH) gehaltenen Sika-Aktien den Publikumsaktionären kein Angebot unterbreiten. Fortsetzung


Ausland

Gazastreifen bis 2020 «unbewohnbar»? Genf - Der von Israel mit Krieg und Blockade überzogene Gazastreifen droht nach Einschätzung einer UNO-Organisation bis 2020 «unbewohnbar» zu werden. Fortsetzung


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Supertalent zu Manchester United Manchester United antwortet auf den Top-Transfer des Stadtrivalen City (Kevin De Bruyne von Wolfsburg) mit dem Zuzug von Supertalent Anthony Martial von Monaco. Fortsetzung



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Inland

Homo-Ehe nimmt in der Schweiz wichtige Hürde

Prozess gegen Insieme-Verantwortlichen

USA wollen vom Schweizer Berufsbildungssystem lernen

Über tausend Anträge für Domain-Endung .swiss

Wirtschaft

EU erlaubt Übernahme von Kuoni-Sparte durch Rewe

Schweizer KMUs zunehmend verunsichert

Preisüberwacher gibt Preisüberwachung von Cablecom auf

Arbeitslosigkeit in der EU sinkt überraschend

Ausland

Kein Ende der Müllkrise in Beirut in Sicht

Flüchtlinge in Ungarn drängen nach Deutschland

15'000 Flüchtlinge warten auf Weiterreise - Lage desolat

Waffenruhe im Donbass hält weitgehend

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LA steigt ins Rennen um Olympia 2024

Biel verpatzt die Stadion-Einweihung

Gold und Bronze der Schweizer Frauen zum Auftakt

Grosskreutz wechselt (noch) nicht zu Galatasaray

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Kesha: Gastauftritt in 'Jane the Virgin'

Neuer Zugang zu den Meisterwerken Van Goghs

Udo Lindenberg erhält «Goldene Henne» für sein Lebenswerk

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«Blush»: Erstes Sex-Toy für Apple Watch

Googles Android Wear für iPhones veröffentlicht

«FlyghtClub» gegen Einsamkeit unter Vielfliegern

Hacker-Angriff kostet «Ashley Madison»-Chef den Job

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Das Geheimnis von Claudia Schiffers Schönheit

Drittwärmster August seit Messbeginn

Xenia Deli: Eine Frage der Gene

The Row: Goodbye New York, salut Paris!

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In der Schweiz könnte überall die Erde beben

50 Jahre nach der Mattmark-Katastrophe

Gedenktafel auf dem Gipfel der Dunant-Spitze

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Federer im Eilzugtempo in die 2. Runde

Auf einfachere Art, als er es ich vorgestellt hat, erreicht Roger Federer am US Open in New York die 2. Runde. Er fertigt den Argentinier Leonardo Mayer in 77 Minuten 6:1, 6:2, 6:2 ab.

bert / Quelle: Si / Dienstag, 1. September 2015 / 22:57 h

Mit Leonardo Mayer, dem als Nummer 33 der Welt auf dem Papier besten ungesetzten Spieler des Turniers, machten Roger Federer kurzen Prozess. Ganz anders als vergangenen Herbst am Masters-1000-Turnier in Schanghai, wo der Schweizer mit 9:7 im Tiebreak des dritten und entscheidenden Satzes gewonnen hatte.

Schon der erste Satz war für Mayer frustrierend. Er ging bei seinen Aufschlägen recht grosse Risiken ein und fabrizierte dadurch eine Reihe von Doppelfehlern, die ihn in Bedrängnis brachten. Beim ersten Breaks Federers zum 2:0 unterliefen ihm zwei Doppelfehler.

Die beiden weiteren Sätze verliefen nicht ganz so einseitig. Im zweiten Umgang hielt der Deutsch-Argentinier bis zum 2:2 mit, ehe er wegen zweier weiterer Doppelfehler abermals den Faden verlor. Im dritten Satz schliesslich glückte Federer der insgesamt sechste Service-Durchbruch zum 2:1, womit der ohnehin nur noch schwache Widerstand des Gegners gebrochen war.

Nach der Auslosung hatte sich Federer gewundert, dass er zum Auftakt gegen Leonardo Mayer würde antreten müssen. Er hatte geglaubt, der 28-jährige Argentinier müsse gesetzt sein. Federer zeigte auch in der Folge einen grossen Respekt vor seinem ersten Einsatz in Flushing Meadows.

Darcis oder Baghdatis?

In der nächsten Runde wird Federer gegen den Sieger der Partie zwischen dem Belgier Steve Darcis und dem Zyprioten Marcos Baghdatis antreten müssen. Gegen Baghdatis hat er sieben von acht Partien gewonnen. Die letzte Direktbegegnung geht auf den Frühling 2010 in Indian Wells zurück. Just damals siegte Baghdatis, allerdings in einem hart umkämpften Match (7:5, 5:7, 6:7 aus Federers Sicht). Federer und Darcis sind sich bislang noch nie gegenübergestanden.



nachrichten.ch 1

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

Auto brennt auf der A1 Heute Morgen, kurz vor 11 Uhr, ist ein Auto während der Fahrt auf der A1 Richtung Zürich in Brand geraten. Grund dafür dürfte ein technischer Defekt im Motorenraum sein. Fortsetzung


Kultur

Visarte-Preise für Tschopp, Netzhammer und Schenker Thun - Navid Tschopp, Yves Netzhammer und Katja Schenker haben am Dienstag in Thun den erstmals verliehenen Prix-Visarte erhalten. Der Preis ehrt herausragende Projekte im Bereich Kunst und Bau / Kunst im öffentlichen Raum, wie der Berufsverband visuelle Künste mitteilt. Fortsetzung



Nahost

Jüdischer US-Musiker trotzt der politischen Korrektheit Castellón - Der jüdische US-Musiker Matisyahu ist nach dem Wirbel um seinen Auftritt bei einem Reggae-Festival in Ostspanien vom Publikum mit viel Beifall und vereinzelten Pfiffen bedacht worden. Die Veranstalter hatten die Konzertabsage zurückgenommen und sich entschuldigt. Fortsetzung


Kommunikation

Bereits 2,6 Millionen surfen via Tablet im Internet Zürich - 2,6 Millionen Schweizerinnen und Schweizer surfen mit einem Tablet oder eBook-Gerät im Internet. Innerhalb von zwei Jahren stieg diese Art des Surfens um 38 Prozent. Fortsetzung



Dschungelbuch

Das schöne neue ALPHABET: «Rassenschande» Auf der Suche nach Rassismus habe ich mich vertippt. Die Autocompleteversion von Google brachte mich bei «Rassen» auf «Rassenschande», «Rassenkunde», «Rassenhygiene». Es war als blättere ich im NS-Wörterbuch, was mich einmal mehr erinnerte, dass zwar die schöne neue Alphabetswelt von Google vielerorts auch kritisch besprochen wurde, während aber das Wesentliche, das Grundsätzliche vergessen ging. Fortsetzung


Etschmayer

Weiss sein ist gesund (und Mann sein auch) Biologie und Gesundheit sind eigentlich nicht rassistisch, sexistisch und ungerecht. Aber selbst das lässt sich einrichten. Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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nachrichten.ch 3

Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Verkehrte Welt

Patrik Etschmayer

Gutmenschen sind verachtenswert, Weltverbesserer sind gefährlich, die Schwachen müssen bekämpft, die Schwächsten vernichtet und die Starken geschützt werden. Die Welt hat offenbar den Verstand verloren und kaum einer sagt was dazu. Der Skandal war online für viele scheinbar nicht, dass auf einer Autobahn von Ungarn nach Österreich 71 Menschen elend erstickt sind, sondern das Satire-Portal «Der Postillon», das titelte, dass der Transporter mit den Toten im Mittelmeer versenkt worden und daher alles wieder gut sei. Dabei brachte diese Zeile, die von vielen Kommentatoren als geschmacklos und «zu viel» bezeichnet wurde, die Tatsache auf den Punkt, dass die europäische Flüchtlingspolitik genau nach dem Motto «nur ertrunkene Flüchtlinge sind gute Flüchtlinge» läuft. Die Toten, die vom Meer verschlungen werden, können ignoriert oder hygienisch in einer abstrakten Zahl abgehandelt werden. Doch was, wenn die Leichen angespült werden und die Fotos von kleinen Mädchen, in der Brandung liegend, in rosa Hosen und weissen T-Shirts, mit Sandalen an den Füssen und Neon-Gummi-Ringen in den Haaren, von Kindern, die fast aus einem hiesigen Kindergarten sein könnten auf einer Website auftauchen? Es wird jenen, die das Grauen zeigen, der Vorwurf gemacht, den Kindern die Würde zu nehmen. Jene, die durch das Asylquotengefeilsche und das konsequente Wegschauen von dieser humanitären Katastrophe überhaupt erst die Voraussetzungen für das dreckig-tödliche Schleppergeschäft schaffen und den Kindern schon im Voraus jede Chance auf Würde nahmen, werden dabei gar nicht erwähnt. Dafür wird auf jene eingehackt, die versuchen, die Dinge in das Licht der Realität zu rücken. Jene, die darauf hinweisen, dass niemand sein Leben auf einem Seelenverkäufer gegen alles Vermögen, das man noch retten konnte, riskieren würde, um ein wenig Existenzsicherung als Flüchtling in Europa zu bekommen, werden als «Gutmenschen» beschimpft. Jene, welche die Zahlen der Flüchtlinge, die nach Europa kommen, ins Verhältnis zu der Zahl jener, die in den halbwegs sicheren Nachbarländern Syriens sitzen (keinem schmeichelhaften für Europa), werden als Weltverbesserer verhöhnt. Mitgefühl und Empathie gelten als Schwäche. Gut zu sein oder gut sein zu wollen, ist im Europa von heute schlecht geworden. Oder gar in der Welt. Denn, so wird uns gesagt: wir haben nicht genug, um noch menschlich sein zu können. Menschlichkeit sei unerschwinglich geworden. Deshalb müssten wir Härte zeigen. Vor allem gegen jene, denen Krieg und Elend alles genommen hat. Jenen gegenüber, denen Granaten aus europäischen, amerikanischen und russischen Waffenfabriken ihr Haus weggebombt haben. Jenen gegenüber, denen der Klimawandel die Felder verdorren liess. Jenen gegenüber, die vor jenen religiösen Fanatikern fliehen, deren Gräueltaten wir hier mit Entsetzen in den Medien verfolgen. Jenen Gegenüber, deren Land von Drogenbaronen terrorisiert wird, da die Drogenpolitik der Supermacht im Norden erst den lukrativen Boden für die heimischen Narkokartelle schuf. Populisten der ganzen Welt verkaufen ihren Wählern die «wahren Bösen» als schuldige aller Probleme - vom Arbeitsmarkt bis zu Strassenkriminalität, von überlasteten Gesundheistssystemen bis zu explodierenden Wohnkosten. Dabei bewegt sich das Volksvermögen keineswegs hin zu diesen Migranten und Flüchtlingen, sondern seit Jahren sammelt es sich immer mehr bei den Reichsten und Allerreichsten. Und wenn ausgerechnet Milliardärspolitiker - oder Politiker, die sich gerne mit Milliardären zeigen - die Ärmsten verdammen und des Diebstahls am Volk bezichtigen, zwei Sätze später aber weitere Steuererleichterungen für die Reichsten fordern, dann sollten die Alarmglocken aufläuten. Sind die Flüchtlinge also kein Problem? Doch, sie sind sogar ein riesiges Problem - doch nicht zuletzt weil sie als Problem erst zum politischen Kapital gemacht werden können. Eine kohärente, einige und durchgeplante europäische Flüchtlingspolitik würde es garantiert möglich machen, auf dem ganzen Kontinent einen Drittel der Flüchtlingszahl unterzubringen, die alleine im Libanon sind. Doch das würde bedeuten, die Welt ein wenig zu verbessern, das würde bedeuten, dass sich die Politk gutmenschenartig verhalten müsste und es wäre der Tatbeweis dafür, dass Europa tatsächlich nach den Werten handelt, die es sich selbst seit Jahrzehnten voller Stolz zuschreibt. Doch das wäre in der Zeit der Weltverschlechterer und Schlechtmenschen womöglich - oder gar wahrscheinlich - eine politische Todsünde, den gut sein ist schlecht. Momentan. Verkehrte Welt... P.S. Angela Merkels Aufruf zur Menschlichkeit am Montag war bemerkenswert. Es wird nun interessant zu sehen, ob dieser eine Trendwende in der politischen Landschaft einleitet...

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