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Mittwoch, 4. Mai 2016
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Inland

Grosse Flüchtlingsorganisationen kämpfen für Asylreform Bern - Die grossen Flüchtlingsorganisationen und Hilfswerke machen sich stark für ein Ja zur Asylgesetzrevision in der Abstimmung vom 5. Juni. Aus ihrer Sicht ist die Reform ein klarer Fortschritt. Zu einem anderen Schluss kommen kleinere Organisationen in der Westschweiz. Fortsetzung


Wirtschaft

Grossbanken legen Klage wegen Zinsmanipulation bei Frankfurt - Sieben grosse Banken, unter ihnen die Credit Suisse, haben in den USA eine Klage wegen angeblicher Zinsmanipulationen mit Millionenzahlungen beigelegt. Die Klage gegen sieben weitere Grossbanken, darunter die UBS, läuft weiter. Fortsetzung


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Krise in Brasilien spitzt sich zu Brasilia - Brasiliens Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot nimmt bei den Ermittlungen im Petrobras-Korruptionsskandal führende Politiker wie Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ins Visier. Janot bat den Obersten Gerichtshof, unter anderen gegen Lula Ermittlungen aufzunehmen. Fortsetzung


Sport

Drittes Halbfinal-Out in Folge von Bayern München Nach Barcelona scheitert mit Bayern München der zweite Favorit in der Champions League an Atletico Madrid. Bayern gewinnt das Halbfinal-Rückspiel 2:1, scheidet aber wegen der Auswärtstoreregel aus. Fortsetzung



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Inland

Möglicher Rechtsmissbrauch bei Baugesuchen

Glaubwürdigkeit der Walliser AOC-Weine soll verbessert werden

Feldversuch mit gentechnisch veränderten Apfelbäumen bewilligt

Gefährdet das bedingungslose Grundeinkommen den Wohlstand?

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Sonnenenergie stabilisiert Stromnetz

Wer erhält 500'000 Franken Startup-Förderung?

Exodus im Gesundheitswesen

Bei Hugo Boss bricht der Gewinn ein

Ausland

Trump steht als US-Präsidentschaftskandidat so gut wie fest

Frankreichs Abgeordnete debattieren über Arbeitsrechtsreform

Ungarisches Gericht ermöglicht Referendum über EU-Flüchtlingsquote

UNO-Sicherheitsrat will Spitäler in Kriegsgebieten schützen

Sport

Altinternationaler Paul Hofer gestorben

Schweiz schlägt Deutschland nach Verlängerung

Testfahrten in Montmeló ohne Sauber

Jimenez kehrt an sein Lieblingsturnier zurück

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Im Sonnenlicht erscheinen Sterne auf David Bowies ★ «Blackstar» Album

Radiohead meldet sich mit neuem Song zurück

Arthur Cohn dreht neuen Film in San Francisco

Kenianischer und malaysischer Karikaturist ausgezeichnet

Kommunikation

Chrome entthront Internet Explorer

Mehr Saft im BMW

Zu netter Sprachassistent im Auto lebensgefährlich

Dating-App für Unattraktive

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Helena Bonham Carter: Die Trennung von Tim Burton war hart

Eddie Murphy: Baby Nr. 9 ist da!

Übersehen oder dezimiert: Schleiereule macht sich rar

Rosie Huntington-Whiteley: Ich habe mich nie als Model gesehen

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Steinzeitliches Europa erlebte zwei grosse Umwälzungen

Impfung in Schwangerschaft schützt Kinder

Bewegung mildert bestimmte Symptome bei Multipler Sklerose

Prostatakrebs: Neue Medikamente gegen Resistenz

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Ruag und VBS von Hackern angegriffen

Bern - Hacker haben im vergangenen Januar versucht, den Rüstungsbetrieb Ruag und das Verteidigungsdepartement VBS auszuspionieren. Bundesrat Guy Parmelin bestätigte entsprechende Medieninformationen. Unklar ist, welche Schäden die Angreifer anrichteten.

cam / Quelle: sda / Mittwoch, 4. Mai 2016 / 06:48 h

«Die Angriffe dienten der Industriespionage», sagte Verteidigungsminister Parmelin in einem Interview mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund» vom Dienstag. Er bestätigte damit Recherchen der Zeitungen. Diese berichteten auch, dass Russland hinter den Angriffen vermutet wird. Der Cyberangriff auf das VBS habe im Januar während des Weltwirtschaftsforums stattgefunden, sagte Parmelin. «Wir konnten dagegen vorgehen und weiterhin funktionieren.» Zum Ausmass des Angriffs auf die Ruag, die im vollständigen Besitz des Bundes ist und enge Bande zur Armee hat, äusserte sich Parmelin nicht.

Der Bundesrat sei informiert worden. «Er hat mehrere Massnahmen vorgeschlagen, die nun realisiert werden.» Ausserdem habe die Bundesanwaltschaft ein Verfahren wegen des Angriffs eröffnet.


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Ermittlern gelingt Schlag gegen Internet-Kriminelle


nachrichten.ch 1

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

Brasilien verklagt Minen-Betreiber nach Dammbruch auf Milliarden Rio De Janeiro - Nach dem Dammbruch bei einer Mine haben brasilianische Staatsanwälte die Bergbaukonzerne BHP Billiton und Vale auf umgerechnet 41,6 Milliarden Franken verklagt. Die zivilrechtliche Klage richtet sich demnach auch gegen zwei Bundesstaaten und die Bundesregierung. Fortsetzung


Kultur

Kulturlandsgemeinde Appenzell Ausserrhoden: «wahr scheinlich fabelhaft» Michael von Graffenried steht mittendrin, in seinen Bildern. Wahre Bilder. Seine Rede an der Kulturlandsgemeinde dreht sich genau darum, um Wahrheit und Realität in seiner Arbeit. Um seine Vision der Fotografie. Fortsetzung



Nahost

Priestersegen unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen Jerusalem - Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen hat am Montag an der Jerusalemer Klagemauer der traditionelle jüdische Priestersegen zum Pessachfest stattgefunden. Im Laufe des Vormittag kamen rund 50'000 Gläubige auf den weiten Platz vor dem Tempelberg. Fortsetzung


Kommunikation

Selbstfahrende Autos verleiten zu Sex am Steuer Selbstfahrende Autos dürften auf pikante Art für mehr Verkehr sorgen, so ein Experte. Fortsetzung



Dschungelbuch

Konzernrecht bricht Verfassungsrecht Freihandelsabkommen sind die neuen Verfassungen der Postdemokratie. Konzerne statt Menschen bestimmen die Regeln. Dieser Dreistigkeit neoliberaler Revolutionen muss endlich mit Verfassungsrechten Einhalt geboten werden. Fortsetzung


Etschmayer

Die wahren Verfolgten Es ist Zeit anzuerkennen, dass die echten Verfolgten in unserer Gesellschaft nicht diskriminierte und systemisch benachteiligte Gruppen und Menschen in materieller Not sind, sondern politische Schwergewichte mit Milliardenvermögen. Protokoll eines anonymisierten Therapiegespräches mit einem schockierenden Ende. Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Golf mit proletarischem Schwung

Peter Achten Peking

Der Golf-Sport florierte in China in den letzten Jahrzehnten wie nirgendwo auf der Welt. Jetzt ist fertig lustig. Das Spiel gilt wieder als bourgeoise, und KP-Mitglieder dürfen die Golfschläger, wenn überhaupt, nur noch vorsichtig schwingen. Über 600 Golfplätze gibt es in ganz China mit derzeit schon fast einer Million Spielern und Spielerinnen. Golfplatz-Entwicklungsfirmen aus China, Hongkong und Amerika entwarfen grossartige Anlagen. Auf der Insel Hainan, in der quirligen 10-Millionen-Stadt Shenzhen, in Shanghai, Peking, Chongqing, Chengdu und vielen weiteren Provinzen entstanden immer neue Golfplätze, massgeschneidert von Golf-Grössen wie Arnold Palmer oder Tiger Woods. Mit den Golfplätzen entstanden auch Luxus-Hotels und Luxus-Wohnungen. Alles gestaltete sich ganz legal. Die cleveren Immobilen-Unternehmer arbeiteten Hand in Hand mit den Lokalbehörden zusammen. Diese waren und sind an den lukrativen Geschäften interessiert, weil die Haupteinkommensquelle der Kommunen Landverkäufe sind. Extravaganzen Die Kosten für eine Mitgliedschaft in einem Golf-Club sind hoch. Je nach Ressort ist man ab umgerechnet 150'000 Franken plus 2'000 Franken Jahresgebühr dabei. Die Preisskala ist, je exklusiver es wird, nach oben offen . Nur der Himmel ist die Grenze. Greenfees für Nichtmitglieder beginnen üblicherweise bei 150 Franken pro Runde. Dass unter solchen Umständen Golf in China als «elitäres Spiel der Millionäre» gilt, versteht sich schon fast von selbst. Und Millionäre gibt es im Reich der Mitte mit der jährlich wachsenden Zahl der Mittelständler immer mehr. Dass sich Parteifunktionäre, Regierungsbeamte und auch höhere Angestellte von Staatsbetrieben ein solch teures Vergnügen nicht leisten können, ist bei einem Blick auf die Löhne klar. Selbst Staats- und Parteichef Xi Jinping mit einem offiziellen Monatseinkommen von 12'000 Yuan (rund 1750 Franken) oder ein CEO einer chinesischen Grossbank oder eines Staatsbetriebes mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von umgerechnet 100'000 Franken könnten sich keine chinesischen Golf-Extravaganzen leisten. Ausser natürlich wenn sie «gesponsert» sind. Bagger im Green Die scharfe Antikorruptions-Kampagne von Parteichef Xi hat nun nach Glücksspiel, Prostitution, Drogen, Banketten, Reisli und Unterhaltung auf Staatskosten auch Golf erreicht. Von über 600 Golfplätzen landesweit sind präzise 66 vor einem Jahr mit der Schliessung belegt worden. Im März dieses Jahres wurde zum Beispiel die Luxusanlage des exklusiven Shanghaier Orient-Golfclubs mit Dutzenden von Baggern in wenigen Tagen dem Erdboden - bzw. landwirtschaftlich nutzbarem Boden - gleichgemacht. Xi versprach vor drei Jahren, gegen jegliche Form von Korruption und Bestechung vorzugehen unabhängig von Rang und Namen oder - im blumigen Partei-Chinesisch - gegen «Fliegen und Tiger». Dabei hat der bekennende Fussballfan Xi Jinping gewiss nicht an Tiger Woods gedacht, der Millionen für meisterlich entworfene Golf-Kurse kassiert. Wie feine Spirituosen Bislang sind Hunderte von kleinen, mittleren, höheren und höchsten Parteikader der Korruption angeklagt worden. Viele sind aus der Partei ausgeschlossen und sitzen im Gefängnis. Die Zeitung der mächtigen parteiinternen Disziplinarkommission brachte es im vergangenen Jahr punkto Golf auf den Punkt: «Wie feine Spirituosen und Tabak, tolle Autos und Wohnungen ist Golf ein PR-Werkzeug, das Geschäftsleute brauchen, um Beamte abhängig zu machen». Und Golfplätze, folgern die Partei-Saubermänner, haben sich mittlerweile in «Schlammfelder» verwandelt, wo «Geld gegen Macht gehandelt wird». Die «Rechts-Wochenzeitung», herausgegeben vom chinesischen Justizministerium, berichtet von hohen Partei- und Regierungsbeamten, die in den letzten zehn Jahren beim Golf auf frischer Tat oder vielleicht besser bei frischem Golf-Schwung ertappt und zur Verantwortung gezogen worden sind. «Golf», so kommentiert die Zeitung, «wird wegen der hohen Kosten und des einzigartigen Glamours als 'aristokratisches' Spiel bezeichnet. Doch die peinliche Wahrheit ist, dass wegen des verdorbenen Golfs einige Beamte bestraft oder sogar ins Gefängnis gesteckt worden sind». Richtig oder falsch? Nur konsequent ist es deshalb, dass den 85 Millionen Parteimitgliedern das Golfspiel zwar nicht der jure, aber de facto verwehrt ist. Noch vor einem Jahr war es beispielshalber Regierungsbeamten in der Südprovinz Guangdong nur verboten, während der Arbeitszeit zu golfen, um «unsauberes Verhalten oder illegales Vorgehen zu verhindern». Damals hat auch die Partei-Disziplinarkommission festgestellt, dass am Golfspiel «nichts richtig und nichts falsch» ist. Für Partei- und Regierungskader, die belegen könnten, dass sie alles selbst bezahlen und nicht bestochen worden seien, sei alles in Ordnung. Der Kampf gegen Golf ist freilich nicht neu in China. Bereits 1949, nach dem Sieg der Kommunisten gegen die Nationalisten im Bürgerkrieg, erklärte der Grosse Steuermann Mao Dsedong Golf als «bourgeoises Millionärspiel». Golfplätze wurden in öffentliche Parks, zoologische Gärten oder kollektive Landwirtschaftsbetriebe umfunktioniert. So blieb es bis Mitte der 1980er Jahre. Im Zuge der Wirtschaftsreform und Öffnung nach Aussen legten findige Investoren, die das Golfgras wachsen hörten, weitsichtig Plätze an. Der erste entstand 1984 in der Südprovinz Guangdong (Kanton). Sogar Parteifunktionäre griffen zum Golfschläger, allen voran der ehemalige Premier und Parteichef Zhao Ziyang, der später nach den Arbeiter- und Studentenunruhen auf dem Platz vor dem Tor des Himmlischen Friedens Tiananmen 1989 wegen seiner Kompromissbereitschaft mit den Studenten von der Partei abgehalftert worden ist und bis zu seinem Tod unter Hausarrest stand. Umwelt-Bedenken Bereits vor der laufenden Antikorruptionskampagne gab es aber auch grosse Bedenken wegen des Verschleisses an wertvollem Ackerland und wegen Umweltverschmutzung. Golfplätze sind sehr pflegeintensiv, verbrauchen viel Wasser und werden mit Tonnen von Herbiziden und Pestiziden besprüht. Das ist für China nicht tragbar. Das Land ernährt ein Fünftel der Erdbevölkerung auf nur neun Prozent der weltweit landwirtschaftlich nutzbaren Fläche und sieben Prozent des verfügbaren Frischwassers. So erfolgte denn bereits 2004 ein Bauverbot für neue Golf-Anlagen. Doch seither wurden nirgendwo auf der ganzen Welt so viele neue Golfplätze angelegt wie in China. Die geldgierigen Lokalregierungen boten Hand dazu. Grund: Ihre einzige Einnahmequelle sind Land. Der Trick für eine Baugenehmigung, so ein Insider, ist einfach: niemals den Bau als Golfplatz deklarieren. Besser läuft es, wenn überdies «ökologisch nachhaltiges» Bauen versprochen wird. Interessant jedenfalls wird es sein zu beobachten, wie viele der offiziell 66 zur Schliessung vorgesehenen Golfanlagen tatsächlich stillgelegt worden sind und wie viele neue Golfplätze gebaut werden. Auf sportlicher Ebene hat Golf in China grosse Fortschritte erzielt. Internationale Turniere werden abgehalten, und bereits sind hoffnungsvolle chinesische Profis auf der PGA-Tour unterwegs. Zu den erfolgreichsten Golfern gehören etwa Zhang Lianwei und Liang Wen-Chong. Auch Huang Wenyi wäre an dieser Stelle zu erwähnen. Er ist immerhin die Nummer 1'189 der Weltrangliste und ist nicht etwa Millionär, sondern politisch korrekter Proletarier, war er doch, wie einige seiner chinesischen Golf-Kokurrenten, simpler Arbeiter. Es lockt olympisches Gold Ein besonders Augenmerk werfen Golffans auf die erst 18 Jahre alte Guan Tianlang, die bereits im Alter von 14 hochkarätige internationale Turniere für sich entschieden hat. Klammheimlich wird der bourgeoise Sport Golf auch von Seiten der Regierung mit erklecklichen Summen unterstützt. Erstmals nämlich seit über hundert Jahren wird Golf 2016 in Brasilien wieder olympische Disziplin. Und eine Goldmedaille ist auch nach Auffassung von Staats-, Partei- und Militärchef Xi Jinping offenbar weder kapitalistisch noch kommunistisch, weder proletarisch noch bourgeoise sondern schlicht und einfach golden. Mit andern Worten: Proletarisches Golf zum höheren Ruhm des Mutterlandes.

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