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Dienstag, 2. September 2014
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Stadtammann Geri Müller werden die Ressorts entzogen Baden AG - Geri Müller will Stadtammann von Baden AG bleiben. Der Stadtrat bedauert diesen Entscheid. Er hatte Müller nahegelegt, das Amt im Interesse der Stadt und der laufenden Geschäfte aufzugeben. Müllers Ressorts werden neu aufgeteilt. Fortsetzung


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Transparency International fordert Registrierung von Unternehmen Bern - Briefkastenfirmen sollen korrupten Unternehmern kein Versteck bieten. Deshalb fordert Transparency International öffentliche Register, den besseren Schutz von Whistleblowern und die Verschärfung des Schweizerischen Korruptionsstrafrechts, um Korrupte zu enttarnen. Fortsetzung


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IS enthauptet offenbar einen weiteren US-Reporter Washington - Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat offenbar einen weiteren als Geisel genommenen US-Journalisten grausam hingerichtet. Fortsetzung


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Tony Martin gewinnt Zeitfahren - Contador neuer Leader Tony Martin gewann das erste Zeitfahren an der Vuelta. Fabian Cancellara wurde Dritter. Im Kampf um den Gesamtsieg erlitt Nairo Quintana einen herben Rückschlag. Der Kolumbianer stürzte, verlor viel Zeit und musste das Leadertrikot an Alberto Contador abgeben. Fortsetzung



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Weiterer Ex-Fussballer im Visier der Steuerbehörden

Luftwaffe prüft längeren Betrieb der Kampfjets

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Trierweiler veröffentlicht Buch über Zeit mit Präsident Hollande

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Schweizer Reiter enttäuschen zum Auftakt

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LG trumpft mit Swarovski-Fernseher auf

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Bencic hart auf dem Boden gelandet

Belinda Bencic landete in ihrem ersten Grand-Slam-Viertelfinal hart auf dem Boden der Realität. Gegen Peng Shuai passte nicht viel zusammen, sie verlor nach lediglich 64 Minuten 2:6, 1:6.

fest / Quelle: Si / Dienstag, 2. September 2014 / 20:19 h

Die 28-jährige Chinesin verfügt über viel mehr Erfahrung als die 17-jährige Ostschweizerin. Sie bestreitet am US Open das 37. Grand-Slam-Turnier ihrer Karriere, Bencic das vierte. Dennoch war es auch für Peng der erste Viertelfinal auf höchster Stufe. Von Nervosität zeigte die Asiatin aber keine Spur.

Nur ganz zu Beginn vermochte Bencic mitzuhalten. Bei 1:1 kam sie zu ihren ersten beiden Breakchancen, die Peng mit einem Ass und einem Aufschlagwinner auf souveräne Art abwehrte. Es sollten bis zum Schluss die einzigen Breakbälle der Schweizerin bleiben. Die Weltnummer 39 aus Tianjin agierte genauso souverän wie in den ersten vier Runden, als die Nummern 4, 14 und 28 des Turniers ausgeschaltet hatte - und dabei in keiner Partie mehr als sieben Games verlor.

Zu viele Fehler

Bei Bencic hingegen funktionierten all die Dinge, die sie in den Tagen zuvor so hervorragend gemacht hatte, nicht. Bei 33 Grad im Schatten - von dem im Arthur Ashe Stadium kaum welcher zu finden ist - beging sie zu viele Fehler und konnte die Chinesin kaum je unter Druck setzen. Zudem verlor sie diesmal die entscheidenden Ballwechsel, vor allem im ersten Satz, der nicht so klar war, wie es das Resultat aufzeigt.

Nach ihren vergebenen Breakchancen verlor Bencic aber gleich ihr eigenes Aufschlagspiel zum 1:3. Von dem Rückstand erholte sie sich nicht mehr. Nach 35 Minuten und einem zweiten Break zum 6:2 hatte Peng den ersten Durchgang gewonnen. Für Bencic kam viel Ungemach zusammen: Sie wurde im dritten Game für Coaching durch ihren Vater verwarnt, lag bei allen ihren Challenges daneben (zum Teil nur um Zentimeter) und musste sich bis zum Schluss 19 unerzwungene Fehler notieren lassen. Peng hingegen wies mit 24 Gewinnschlägen und gerade mal sieben einfachen Fehlern eine sensationelle Statistik auf.

Immerhin gelang Bencic bei 0:5 im zweiten Satz noch das "Ehrengame", nach einer Rückhand ins Netz war die Niederlage mit 2:6, 1:6 nach 64 Minuten Tatsache. Die im Kanton Schwyz wohnhafte Bencic muss sich allerdings nicht grämen. Als jüngste US-Open-Viertelfinalistin seit Martina Hingis 1997 hat sie in New York ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Ihre grosse Zeit kommt noch - wenn auch nicht mehr am diesjährigen US Open.

Hingis im Doppel-Viertelfinal

16 Jahre nach ihrem Sieg im Doppelturnier des US Open (mit Jana Novotna) steht Hingis, die grosse Mentorin von Bencic, wieder in den Viertelfinals. Die 33-jährige Rheintalerin gewann mit Flavia Pennetta, die auch im Einzel unter den letzten acht steht (gegen Serena Williams), ihren Achtelfinal gegen das australisch-kroatische Paar Jarmila Gajdosova/Ajla Tomljanovic klar 6:1, 6:4. In den Viertelfinals trafen Hingis und Pennetta nach Redaktionsschluss auf die als Nummer 5 gesetzten Kveta Peschke und Katarina Srebotnik.

Eine überraschende Niederlage setzte es hingegen für die Williams-Schwestern ab. Venus und Serena verloren im Viertelfinal gegen die als Nummer 4 gesetzten Russinnen Jekaterina Makarowa, die auch im Einzel im Viertelfinal steht, und Jelena Wesnina.



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«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den grossen Sommerferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



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Trinkverhalten aller Länder auf einer Karte Wieviel Wein trinken Schweizer und Schweizerinnen im Vergleich zu den Franzosen und wieviel Bier im Vergleich zu den Deutschen? Fortsetzung


Kultur

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Nahost

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Distanzieren, was das Zeug hält Als in der letzten Woche neun Möchtegern-Dschihadisten in Österreich an der Ausreise gehindert worden waren und so nicht zu den IS-Barbaren in das Syrisch-Irakische Hinterland ausreisen konnten und gleichzeitig die Meldung der Hinrichtung des Journalisten James Foley die Medien erschütterte, wurde sofort distanziert was das Zeug hielt. Und noch mehr. Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Das alternative Wissen der JSVP

Patrik Etschmayer

Die JSVP der Schweiz will am nächsten Sonntag ein Portal mit «Alternativem Wissen» für Schüler eröffnen, auf dem gegen die «linke Indoktrination» an den Schulen gekämpft werden soll. Das unter dem Titel «Freie Schulen» firmierende Portal dürfte noch einiges an Kopfschütteln verursachen - nicht zuletzt, weil hier unter dem Label der Bekämpfung von Indoktrination genau jene betrieben werden dürfte. Doch - so die berechtigte Frage - wie lässt sich das behaupten, wenn noch gar keine Inhalte drin sind? Bereits die graphische Aufbereitung und die Titel lassen einen ziemlich genau vermuten, was da zu erwarten ist. Beschränken wir uns auf die Untersektion «Alternativen Wissen». Hier stellt sich schon vor den einzelnen Rubriken die Frage, was zum Henker «Alternatives Wissen» denn sein soll. Wissen ist als wahre und gerechtfertigte Meinung definiert, die sich durch die grösstmögliche Gewissheit begründet auf überprüfbaren Fakten auszeichnet. Worauf basiert nun alternatives Wissen? Gibt es alternative Fakten? Etwa eine alternative Realität? Eine der angeführten Rubriken - vielsagend mit «Ökofaschismus und Klimalüge» betitelt - zeigt an, wohin die Reise geht. Der Klimawandel ist eine wissenschaftliche Theorie, das stimmt. Das gilt ebenso für die Gravitation, die Evolution und die Relativität. Theorie zu sein bedeutet in der Wissenschaft die höchste Stufe. 97% der Klimaforscher sind sich einig, dass das globale Klima durch den Menschen beeinflusst wird. Dies basierend auf Tausenden von Studien, Milliarden von Daten und Beobachtungen wie von Gletscherflächen, phänologischen Daten von Fauna und Flora, Milliarden Temperaturmessungen und physikalischen Gesetzen, die zum Beispiel aus dem Planeten Venus eine veritable Hölle gemacht haben. Wenn die JSVP hier schon mit dem Titel «Klimalüge» beginnt und dies mit «Ökofaschismus» ergänzt zeigt sie, dass sie sich mit ihrem «Alternativen Wissen» in das alternative Universum der geifernden Forums-Trolle begibt, die bei jedem Artikel über das Thema wie Giftpilze nach einem Herbstregen aus dem Boden rausschiessen. Wenn dann bei der «Schweizer Geschichte» ein Tell-Portrait diese Rubrik illustriert(zumindest sieht der bärtige Kapuzenträger mit Armbrust ganz nach Tell aus), wird es erst recht Zeit, sich an den Kopf zu greifen, handelt es sich doch um einen fiktiven Charakter, der durch das Theaterstück eines Deutschen (danke, Herr Schiller) in das kulturelle Bewusstsein auch der Schweizer implantiert wurde. Dort beabsichtigt man scheinbar, Schweizer Geschichte im alten Stil - also entkoppelt von der Europäischen Geschichte - wie es der Autor noch in seiner Kindheit erlebt hat, zu vermitteln. Wobei der Tell darauf hinweist, dass nicht nur auf Kontext sondern auch auf Realität gepfiffen wird. Doch Geschichte ohne Kontext ist Legende (ha, schon wieder Tell!) und trägt nichts zum Verständnis der Realität bei, wie sie eben ist: Komplex, verwirrend, widersprüchlich. Dafür soll damit ein Schweiz-Bild, wie es die SVP liebt, vermittelt werden, jenes eines Landes Ex Realitas, das unabhängig von der Welt existiert. Das wird auch durch die Rubrik «Die Schweiz im 2. Weltkrieg» belegt, in der bisher nur die Behauptung steht, dass es die Armee war, welche die Schweiz vor dem Deutschen Einmarsch bewahrt habe. Historiker sind sich hingegen einig, dass es vor allem strategische, geographische und politische Erwägungen waren, welche die Schweiz vor einem deutschen Einmarsch bewahrt haben. Natürlich war die Armee auch ein Faktor, doch nur als Erinnerung: Auch Polen, Belgien, Holland und Frankreich hatten Armeen und zu glauben, dass Hitlers Generäle die Schweiz aus Angst vor einer Niederlage ausliessen, ist Hybris erster Ordnung. Die Schweiz hatte das Glück, für eine Invasion von Frankreich, deren Hauptziel Paris war, schlecht zu liegen und für Hitlers Panzerarmeen nicht das gewünschte Gelände zu bieten. Diese Müsterchen deuten darauf hin, dass es bei der JSVP vor allem um eine alternative Realität geht, welche doch bitte in der Schule vermittelt werden soll. Natürlich gibt es linke Lehrer, die eine eigene Sicht auf die Ereignisse haben und solche womöglich mangelhaft vermitteln. Doch das kommt wohl nicht zuletzt daher, dass für den Lehrerberuf ein gewisser Idealismus von Nöten ist, der sich eben eher im linken Gesellschaftsspektrum, bei den «Gutmenschen» findet. Denn zwar hat ein Lehrer tatsächlich mehr Ferien, aber dafür wird vom Lehrpersonal auch erwartet, dass während der Freizeit Prüfungen vorbereitet und korrigiert, die Semester voraus geplant, Elterngespräche geführt, Konferenzen und Weiterbildungen besucht werden. Oder, um es mit der Marktlogik der Bürgerlichen zu sagen: Wäre der Lehrerberuf wirklich ein solches überbezahltes Zuckerschlecken wie immer behauptet, würden all jene, die solche Kritiken vorbringen, augenblicklich auf den Lehrerberuf umsatteln und wir könnten uns fast nicht mehr vor rechts-bürgerlichem Bildungspersonal retten. Die JSVP zeigt mit ihrer 'Freien Schule'-Website aber auch, dass sie noch nicht den vollständigen Rundblick für die Mängel des Bildungssystems hat. Ansonsten würden sie nämlich auch noch «Die Evolutionslüge», «Jüdische Wissenschaft», «Die Rund-Erden-Verschwörung» und «Illuminaten unter uns» zum Thema machen. Wobei das Letztere womöglich bei «Die Schweiz im EU-/UNO-Korsett» behandelt wird. Man darf gespannt sein.

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