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Donnerstag, 28. Mai 2015
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Seit 25 Jahren rollt die Zürcher S-Bahn Zürich - Ein neuer Zonentarif, doppelstöckige Züge, Eisenbahntunnel durch die Stadt Zürich und neue Bahnhöfe: Vor 25 Jahren nahmen der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und die Zürcher S-Bahn offiziell ihren Betrieb auf. Fortsetzung


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Wettbewerbsfähigkeit: Schweiz fällt zurück Lausanne - Die Schweiz belegt im internationalen Vergleich der Wettbewerbsfähigkeit zwar weiterhin einen Spitzenplatz. Unter anderem wegen der Aufwertung des Frankens hat sie jedoch in der Rangliste des Lausanner Managementinstituts IMD zwei Plätze eingebüsst. Fortsetzung


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30'000 HIV-Infizierten droht Nicht-Behandlung Kiew - In der Ukraine laufen nach Angaben einer NGO etwa 30'000 HIV-Infizierte Gefahr, nicht mehr behandelt zu werden. Wie das ukrainische Netzwerk für Menschen mit HIV/Aids mitteilte, wird es in etwa drei Wochen für so viele Betroffene keine Medikamente mehr geben. Fortsetzung


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Vierter Triumph für Sevilla Der FC Sevilla verteidigt den Titel in der Europa League erfolgreich. Die Spanier schlagen im Final in Warschau Dnjepr Dnjepropetrowsk 3:2. Stürmer Carlos Bacca schiesst zwei Tore. Fortsetzung



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Zug- und Autofahrten zu Stosszeiten sollen in Zukunft teurer werden

Abkommen über Informationsaustausch unterzeichnet

EU will Flüchtlinge innerhalb Europas verteilen

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Boykott des FIFA-Kongresses?

Die UEFA will die Wahl des FIFA-Präsidenten vom Freitag verschieben. Der Weltverband sperrt derweil elf Funktionäre.

bg / Quelle: Si / Mittwoch, 27. Mai 2015 / 21:22 h

Stunden nach der Festnahme von mehreren FIFA-Delegierten hat die Ethik-Kommission des angeschuldigten Fussball-Weltverbands elf Funktionäre vorläufig für alle Aktivitäten gesperrt. Zu den Suspendierten gehören auch die Vize-Präsidenten Jeffrey Webb und Eugenio Figueredo. Der UEFA-Spitze genügt diese Reaktion der FIFA nicht. Sie meldete vor dem Europa-League-Final in Warschau derweil, dass sie nach der Verhaftung von sieben hochrangigen Vertretern der Konföderationen CONMEBOL (Südamerika) und CONCACAF (Nord-/Mittelamerika und Karibik) die Verschiebung der für Freitag geplanten Präsidentenwahl fordere.

«Ein Desaster»

«Die heutigen Ereignisse sind ein Desaster für die FIFA und beschädigen das Image des Fussballs», kommentierte die UEFA die schweren Turbulenzen in Sepp Blatters Hauptquartier in Zürich. Der europäische Verband befürchtet, der Kongress verkomme zu einer einzigen Farce. Der Titel zum deutlichen Statement aus der polnischen Metropole: «Die UEFA zeigt dieser FIFA die rote Karte». In ihrem Schreiben regt die Organisation von Blatters Gegenspieler Michel Platini zu einem Rückzug an. Die Verbände aus Europa sollten einen Boykott der Wahl in Erwägung ziehen.

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Van Praag und Figo kandidieren definitiv nicht


nachrichten.ch 1

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

US-Bürger werden immer dicker Washington - US-Bürger werden laut einer Umfrage immer dicker. Der Anteil der Fettleibigen habe im vergangenen Jahr unter Erwachsenen 27,7 Prozent erreicht, teilte das Umfrageinstitut Gallup am Mittwoch mit. Fortsetzung


Kultur

Poltergeist Der legendäre Filmproduzent Sam Raimi («Spider-Man», «Evil Dead», «The Grudge») und der Regisseur Gil Kenan («Monster House») schaffen mit Poltergeist eine moderne Adaption der klassischen Geschichte über eine Familie, deren Haus in der beschaulichen Vorstadt von dunklen Mächten heimgesucht wird. Fortsetzung



Nahost

Israel greift Gazastreifen an Gaza - Nach dem Einschlag einer Rakete aus dem Gazastreifen hat das israelische Militär am frühen Mittwochmorgen mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet aus der Luft angegriffen. Es seien vier Einrichtungen der terroristischen Infrastruktur getroffen worden. Fortsetzung


Kommunikation

Grossangelegte Cyber-Attacke auf US-Steuerbehörde Washington - Bei einer gross angelegten Cyber-Attacke auf ein Computersystem der US-Steuerbehörde IRS sind die Daten von rund 100'000 Steuerzahlern gestohlen worden. Unbekannte Hacker hätten personenbezogene Daten ausserhalb der Steuerbehörde erlangt. Fortsetzung



Dschungelbuch

Wenn Geld nicht mehr stinken kann Der neue Coup im Erfolgsdrama «Banken fressen Menschen» ist in diesen Tagen erfolgt. Die Schweizerische Nationalbank hat mit dem Imperial College zur exklusiven Tagung in London eingeladen. Bargeld soll verboten werden. Fortsetzung


Etschmayer

Kultur ist die letzte Chance In der Schweiz sind die ersten selbst fahrenden Autos unterwegs. In den USA werden autonome Lastwagen ausprobiert. Expertensysteme verfassen Sportmeldungen und analysieren Gesetzestexte. Kampfroboter werden in den nächsten 50 Jahren Soldaten erst unterstützen und dann ablösen. Die künstliche Dummheit ist dabei, die natürliche Intelligenz zu überholen. Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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· Grenzen auf!Kassandragestern 17:26
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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Geschlossene Gesellschaft: Tour de Geldmann

Regula Stämpfli

Vor 20 Jahren skandierten richtig tolle Weiber für Quoten. Heutzutage ist die Quotenforderung oft zur neoliberalen Tussiveranstaltung verkommen. Höchste Zeit für Zadie Smith. Fünf Männer erhielten den Literaturpreis des Kantons Bern. Die Führung der Männerclubs SRG-Direktion, der Pro Litteris und der Billag verdienen gemeinsam ungefähr soviel wie ein kleines Privatradio für seine Aufgabe, die vierte Gewalt im Staate zu stärken, an Subventionen erhält (danke Lukas Vogelsang für Hinweis) - übrigens: Auch das Privatradio eine Männerveranstaltung... Der Männerclub Schweizer Armee erhält 4.4 Milliarden Schweizer Franken. Die Nationalbank, die FINMA, die Finanzdirektion ist - ausser ein paar Feigenblättern mit XX-Chromosom - männlich. Diese Männer setzten übrigens soeben Milliarden Franken in den Sand, werden ihr Amt aber sicherlich unbescholten bis zur «wohlverdienten» Rente ausüben. Experten in öffentlich-rechtlichen Anstalten gehören - rein äusserlich - alle einer Gruppe an: Männlich, Anzugträger, die auch ohne Teleprompter warme Luft von sich geben können. Wehren sie sich stattdessen mit Haut und Haar für Wissen und Wahrheitssuche, werden sie als Expertinnen und Experten für alle Diskussionssendungen, Kommissionen, Nationalfondsausschüsse, Forschungsbeiträge etc. auf schwarze Listen gesetzt. So sichert sich die Tour de Geldmann ihre ungebrochene Herrschaft und dies auf Jahre hinaus. Soziale Mobilität wird nur in Ausnahmefällen und für besonders Angepasste erlaubt...Ausländerinnen oder Ausländer sind dabei sehr willkommen, vorausgesetzt sie haben die richtige Hautfarbe und Muttersprache...(Expats versus Immigranten) Akademische «Honoris causa», nationale Filmpreise, kommunale Ehrenbürgerschaften, Journalistenauszeichnungen werden allesamt - mit netten weiblichen Farbtupfern - an Männer vergeben. Zugegeben: Unter all diesen Männern gibt es einige echt hammermässig kluge, lässige, inspirierende Menschen, bei denen es Freude macht, dass deren Nicht-Angepasstheit tatsächlich auch gesellschaftlich, kulturell und finanziell gewürdigt wird. Dies ändert indessen nichts an der Tatsache, dass Millionen öffentlicher Gelder gemäss Paretos Gesetz der Oligarchie an eine sich selbst rekrutierende, vorwiegend männliche Riege verschleudert werden. Das einfachste Rezept gegen diese himmelschreiende ökonomische, kulturelle und politische Diskriminierung lautet selbstverständlich: Quoten. Zunächst für Frauen, aber eigentlich auch für Migrierende, für Behinderte, für Junge, für Alte ähhh...und jetzt beginnt das Problem. Denn Biologie als demokratische Kategorie ist völlig undemokratisch. Zudem zeigen die jüngsten Wahlen und Gremienbesetzungen inklusive weiblicher Regierungschefs: Quoten für Frauen ändern am Gesetz der Oligarchie, die sich öffentlicher Töpfe immer skrupellos bedient, überhaupt nichts. Meine FB-Freundin Stephanie Siegrist brachte es in einem aktuellen «Post» auf den Punkt: «Zuerst die gute Nachricht. Die Basler Universität bekommt erstmals eine Frau als Rektorin. Und jetzt die schlechte. Sie ist Verfechterin des New Public Managements und wird die Uni auf ein bologna- und wirtschaftskonformes Unternehmen trimmen.» Mit anderen Worten: Dank der politischen Forderung nach Frauenquote, die nur deshalb erhoben wurde, um endlich die Machtverhältnisse zu verändern, kommen nur Frauen an die Macht, die die Machtverhältnisse für die Tour de Geldmann zementieren sollen. Diesmal einfach mit dem Persilschein «Frau», was allen Frauen, inklusive deren wichtigen und gerechten Forderungen, schaden soll und es auch tut. Seit Maggie Thatcher wird dieses hinterhältige Spiel auf perfekt getrimmt. Jeder Mensch mit Menstruationshintergrund, egal welchen Alters, egal in welcher Branche, egal wann wie was, wird als Kategorie erfasst, entsorgt und instrumentalisiert. Kein Wunder benehmen sich viele Frauen wie schwanzlose Männer, denn wie die Comedienne Caroline Kebekus richtigerweise gemeint hat: Sie erkennen, dass es seit Jahrzehnten nur Männer an die Spitze gebracht haben, die eh keine Eier haben. Das Paradox, einerseits tatsächlich die Tour de Geldmann mit der Forderung nach einer Quote zu durchbrechen und eine Quote zu ermöglichen, die nur Frauen pro Geldmann hervorbringt, erschüttert. Für Frauen gibt es eben kein «Wir». Dies gibt es nur in Form des «Sie» oder des «Ihr». Indem Frauen als Kollektiv überall diskriminiert werden. Gefördert werden aber nie die Kollektive, sondern nur die anpassungsfähigsten Individuen mit Verweis auf das diskriminierte Kollektiv. Deshalb gab es eine Condolezza Rice, aber es wird nie eine Arundhati Roi in offiziellen Regierungsposten geben. Deshalb kriegte Doris Lessing, aber nicht eine Chimamanda Ngozi Adichie den Nobelpreis für Literatur. Deshalb trägt Kathryn Bigelow den ersten Frauenoscar für Regie nach Hause und nicht Lina Wertmüller 1973. Deshalb ist im universitären Philosophenkanon meines studierenden Erstgeborenen keine einzige Frau aufgeführt. Und und und. Der universelle Anspruch von Menschen ist seit 20 Jahren verschwunden. Deshalb realisieren Frauen als Kategorie nicht, dass sie immer Aussenseiterinnen bleiben werden, egal, wie angepasst sie daherkommen. Frauenquoten sind in diesem Herrschaftskontext gesetzlich festgelegte Anteile für schwanzlose Menschen. Die Wilde als das Weibliche, das «Andere» bleibt vorzivilisiert und kann heutzutage nur durch die Künstlichkeit der Reproduktion endlich in die Zivilisation aufgenommen werden und sieht dann aus wie die eiereinfrierenden Managerinnen. Die Wahrheit von Frauen, die sich perfekt in der Männerwelt assimilieren ist, dass sie mit ihrem Frausein nichts mehr zu tun haben dürfen. Deshalb tragen ja die Businessfrauen überall Männerkleider. Zadie Smith erzählt in ihrem Roman «Sinneswechsel» viel. Wie «Zähne zeigen». Zadie Smith erzählt vom Menschsein. Dies ist kein «Wir», ist aber durchaus auch Frau. Ob sie wohl in der Schweiz jemals einen Literaturpreis erhalten hätte? Zweifel sind durchaus begründet. Bin ich für Quoten? Selbstverständlich. Es gibt kein richtiges Leben im falschen (Adorno). Oder: Das sind die inneren Dämonen der Assimilation (Zygmunt Bauman und danke H.G. Voigt!).

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