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Samstag, 2. August 2014
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Sommaruga beschwört humanitäre Tradition Laupen BE - Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat anlässlich der Bundesfeier im bernischen Laupen an die humanitäre Tradition der Schweiz erinnert. Diese gehöre wie die Neutralität und die Unabhängigkeit zur Identität der Schweiz. Fortsetzung


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Griechenlands Wirtschaft wächst dank Tourismus Athen - Die Hoffnungszeichen für Griechenland mehren sich: Erstmals nach 2008 hat es im zweiten Quartal 2014 ein Wirtschaftswachstum gegeben. Nach Berechnungen des Zentrums für Planung und Ökonomieforschung (KEPE) in Athen lag es bei 0,38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Fortsetzung


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MH17-Absturz: Experten nehmen Arbeit auf Kiew - Ein Team von rund 70 Experten aus mehreren westlichen Ländern hat die Arbeit am Absturzort des im umkämpften Osten der Ukraine mutmasslich abgeschossenen malaysischen Passagierflugs MH17 aufgenommen. Die Spezialisten trafen am Vormittag an der Absturzstelle ein. Fortsetzung


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Murat Yakin startet in Russland mit Sieg Murat Yakin hat als Trainer von Spartak Moskau ein erfolgreiches Debüt gefeiert. Fortsetzung



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Keine Swiss-Flieger über dem Irak

Frankfurt/Main - Angesichts der Kämpfe im Irak stoppt der Lufthansa-Konzern und damit auch die Swiss nach mehreren anderen internationalen Fluggesellschaften ihre Flüge über den dortigen Luftraum. Diese Regelung gilt zunächst bis und mit Sonntag.

bert / Quelle: sda / Samstag, 2. August 2014 / 00:13 h

Betroffen seien die Konzerntöchter Lufthansa Cargo, Austrian Airlines und Swiss, wie Lufthansa am Freitagabend mitteilte. Die Flüge nach Erbil im Norden des Iraks werden für diesen Zeitraum ebenfalls eingestellt. Lufthansa fliegt Erbil bislang zweimal wöchentlich an, Austrian Airlines täglich.

Der Konzern erklärte, nach eigener Bewertung zwar gegenwärtig keine Erkenntnisse für eine Gefährdung von Überflügen über den Irak oder den Anflug von Erbil zu haben. Die Hintergründe der Entscheidung einiger Luftfahrtbehörden seien derzeit aber noch unklar und bedürften einer eingehenden Bewertung.

«Mit diesem Schritt trägt das Unternehmen auch der zunehmenden Verunsicherung von Kunden und Besatzungen Rechnung, die auch durch die uneinheitliche Einschätzung einzelner Luftfahrtbehörden entsteht», hiess es.

In der Ostukraine war am 17. Juli über Kampfgebiet eine Boeing mit 298 Menschen an Bord abgestürzt. Armee und Separatisten beschuldigen sich, das Flugzeug mit einer Rakete abgeschossen zu haben.

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Zahlreiche Tote im Irak





Swiss-Piloten fordern das Umfliegen von Konfliktgebieten


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SMS als zuverlässiger Kommunikationskanal Es ist nicht das Offensichtlichste, Kurzmitteilungen als Kommunikationsmittel in einem professionellen Umfeld einzusetzen. Das Gefrickle mit den kleinen Tasten lässt schliesslich kein speditives Arbeiten zu. Und überhaupt sind SMS doch was für verliebte Teenies… Fortsetzung



Boulevard

Alis Boxhandschuhe für fast 400'000 Dollar verkauft Cleveland - Gebrauchte Handschuhe für den Preis eines Häuschens: Ein paar Boxhandschuhe von Sportlegende Muhammed Ali sind in den USA für 388'375 Dollar versteigert worden. Ali hatte sie 43 Jahre zuvor getragen, als er im «Kampf des Jahrhunderts» gegen Joe Frasier boxte. Fortsetzung


Kultur

Banksys Agenten mit Farbe übersprüht Cheltenham - Ein Graffiti des britischen Streetart- Künstlers Banksy ist im englischen Cheltenham mit roter und goldener Farbe übersprüht worden. Nun bangen Kunstkenner darum, dass die Farbe die Schutzschicht über dem Ursprungsbild durchdringt und das Werk zerstört. Fortsetzung



Nahost

Waffenruhe in Gaza gescheitert New York/Gaza - Die für den Gazastreifen vereinbarte dreitägige Waffenruhe hat keine zwei Stunden gehalten. Stattdessen wurden mindestens 62 Palästinenser und zwei israelische Soldaten getötet. Ein israelischer Soldat wurde wohl von Kämpfern der radikal-islamischen Hamas verschleppt. Fortsetzung


Kommunikation

iPipet hilft Forschern beim Pipettieren Cambridge/Wien - Das iPipet-System, das Forschern beim Pipettieren helfen soll, verwandelt das iPad in eine smarte Arbeitshilfe. Fortsetzung



Dschungelbuch

Einige Tote sind gleicher als andere ... Der Politjournalist Christof Moser twitterte letzte Woche ein Bild zum Absturz der malaysischen Unglücksmaschine. Auf diesem waren menschliche Leichenteile erkennbar. Daraus enstand eine Diskussion über die Macht der Bilder und die Frage, inwiefern Gewaltbilder überhaupt gezeigt werden sollen oder nicht. Fortsetzung


Etschmayer

Von der Kindersarg-Lobby Sei einiger Zeit etabliert sich eine Art Ersatz-Religion in unserem Kulturkreis, ein Kult, der sich aufklärerisch gibt, in Tat und Wahrheit aber mittelalterlich und entfernt von der Realität ist und dabei das Leben von vielen Menschen gefährdet und scheinbar darauf abzielt, den Markt für Kindersärge wieder zu beleben. Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Wie dem Land die Kuhschweizer ausgehen

Regula Stämpfli

Melken war europaweit bis in die frühe Neuzeit ausschliesslich Frauensache - ausser in der Schweiz. Deshalb verspotteten die Schwaben ihre Nachbarn gerne als «Kuhschweizer». Selbst im Zweiten Weltkrieg wurde den Frauen das Melken trotz zeitweiligem Männermangel im Stall, von oberster Stelle verboten. Schweizer und Kühe bieten also ein besonderes Gemisch. Deshalb sollten die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik alle erschrecken. Seit 2003 hat jede sechste Bäuerin und jeder sechste Bauer aufgegeben. Vor allem die Milchbauern können und wollen nicht mehr. Schuld daran sind u.a. die Direktzahlungen, die Finanzspekulation mit Agrarrohstoffen und die verfehlte Agrarpolitik in Brüssel und Bern. Eine Schweiz ohne Kühe ist genauso unvorstellbar wie ein Griechenland ohne Kultur. Doch die Hochfinanz macht Dinge möglich, gegen welche unsere Vorfahren mit Fug und Recht demonstriert haben. Die Schweiz und Europa werden nicht nur unter amerikanischer Vorherrschaft systematisch deindustrialisiert, sondern unter einer bigotten Allianz u.a. zwischen Finanzlobby, Sozialdemokraten und Agrarindustrie regelrecht «entbauert». Dass sich die Bauern zusätzlich bei falschen politischen Freunden anbiedern, ist doppelt beschämend und traurig. Während viele urbane Menschen sich zu Recht für vegane oder vegetarische Ernährung begeistern, vergessen sie genauso wie die Fleischfresser, welche Politik und welche Agrarstruktur ihren Speiseplan gestalten, egal ob blutig oder grün. Es ist als würde Norbert Elias seine «Geschichte der Zivilisation» als Erzählung der völligen Entfremdung der Menschen von allen sinnlichen Erfahrungen weiterschreiben und niemand würde ihn verstehen. Da feiern «Landleben» und «Landliebe», Bauernkalender, «Bauer, ledig, sucht...» sowie dörfliche Feste eine vermeintliche Renaissance landwirtschaftlicher Traditionen während diese real gesehen, regelrecht verrecken. Lifestyle ist eben nicht das Leben selbst. Höchste Zeit, statt einer oberflächlichen Bauernrhetorik mal die politischen Strukturen und Anreize der Landwirtschaft aufzulisten: -       Die Landwirtschaft muss reguliert werden, da Leben eben nicht so schnell auf Marktschwankungen reagieren kann. Um planbar zu bleiben, haben die Staaten seit Jahrhunderten auf Regulierung gesetzt -       Nach dem 2. Weltkrieg führte die Regulierung der Landwirtschaft, die aber gleichzeitig marktorientiert war zu obszönen Milch- und Butterseen -       Seit 20 Jahren spekuliert die Börse brutal mit Agrarrohstoffen, was die Risiken für die Produzenten massiv erhöht -       Die Liberalisierung des Agrarmarktes mit dem völligen Abbau der Zölle hat dazu geführt, dass die Ernährungssicherheit in Europa und vor allem auch in der Schweiz völlig dahingefallen ist. -       Es besteht in der schweizerischen und in der europäischen Landwirtschaft eine fast vollständige Abhängigkeit vom US-amerikanischen Finanzkapitalismus, verfehlter US-Agrarpolitik, Gen-Food und Agrarrohstoffspekulationen -       Der Freihandel der EU und der Schweiz mit China, der ohne irgendwelche ökologischen und sozialen Mindeststandards Zollfreiheit auf allen Ebenen anstrebt, bringt der Schweiz und Europa eine chinesische Lebensmittelindustrie, die nachweislich auf dem ökologischen und gesundheitlichen Höchstchemiestand der Weltgeschichte produziert -       Die europäischen und die schweizerischen Bauern wählen nach wie vor Agrarindustrie-Lobbyisten und Börsenspekulanten direkt in die Regierungen und jagen dann die Menschen aus anderen Ländern, die sie für ihren Existenzzerfall (statt ihre Parteikollegen und sich selber) verantwortlich machen -       Die Direktzahlungen sind nach wie vor Produktstützungen, die Ökonomien ausserhalb der EU aus den Weltmärkten dumpt. Direktzahlungen sind eigentlich verdeckte Exporthilfen -       Nur mit Direktzahlungen können schweizerische und europäische Bauern unter den realen Produktionskosten überhaupt wirtschaften. Diese dürfen jedoch nicht für Export ausgezahlt werden, sondern für die Sicherung des Wohlstandes der Bauern und die Ernährungssicherheit des europäischen Kontinentes Wenigen ist bewusst: Das Bauernsterben betrifft ja nicht nur die Bauern, sondern die Basis aller Volkswirtschaften, die Europa und die Schweiz so reich gemacht haben. Von der Landwirtschaft aus passiert vieles, das wir in Europa und in der Schweiz so schätzen, nicht zuletzt das duale Bildungssystem mit der gesellschaftlichen Gleichwertigkeit von Handwerk und Akademie. Wer ?More than Honey? gesehen hat, erkennt zudem auf einen Blick, wie wichtig der Schutz nachhaltiger, ökologischer, tierfreundlicher Bauernschaft für alle Menschen ist. Es ist höchste Zeit, sich über solche Themen - statt sich über vegane oder blutige Ernährung zu streiten -  zu enervieren. Hier liegt der wirkliche Stadt-Landgraben und nicht in der politologischen lackierten Fliegenkacken-Schau über Konservative im Kanton und Progressive in der Stadt. Was tun? Das Ziel Europas und der Schweiz muss sein, sich selber zu versorgen. Dass dies bei Kaffee und Tee nicht geht, ist klar. Doch die Nahrungssouveränität ist für die EU und die Schweiz ebenso wichtig, wie wenigstens ein Ernährerlohn oder ein Grundeinkommen bei der Gründung einer Familie. Gleichzeitig müssen Zollschranken im Nahrungsmittelbereich unbedingt erlaubt sein. Freihandel gibt es nur bei ökologischen und sozialen Mindeststandards ... das sollte sogar einem Gewerkschafter einleuchten können, oder? Übrigens sollten sich auch die Länder im Süden mit Zöllen schützen dürfen, d.h. mit Zöllen gegen exportsubventionierte EU-Milch beispielsweise. Selbstverständlich dürfte die Nahrungsmittelsicherheit nicht als Exporthilfe dienen, d.h. sie ist bei Milch und Butter bei 95 Prozent statt wie jetzt bei 110 Prozent anzusetzen. Gleichzeitig müssten die EU und die Schweiz mehr ökologisch produzierte und nachhaltige Futtermittel selber herstellen. Momentan werden diese zu 75 Prozent importiert - eine katastrophale Abhängigkeit. Würden die Schweizer Bauern endlich realisieren, dass sie bei globalisierungskritischen Bewegungen, die sich einem anderen Leben als dem der lebendigen Münze verschreiben wollen, besser aufgehoben wären, als bei den Grossbauern, die mit ihrer Agrarindustrie nichts mehr mit Bauern, dafür alles mit der Börse zu schaffen haben, müsste nicht jeder 6. Bauer seinen geliebten Hof aufgeben und die Schweiz verlöre nicht ihre wichtige Basis, die unter anderem auch deren Reichtum ausserhalb der Bankwirtschaft generiert. Es wäre doch wirklich schade, wenn der Schweiz ihre Kuhschweizer ausginge - vor allem jetzt, wo endlich auch die Frauen hierzulande melken dürfen und dies teilweise erst noch besser tun, als die Männer und deren Maschinen ...

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