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Samstag, 25. Oktober 2014
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Inland

SP: «Kompatible» MEI-Umsetzung, keine Chance für Ecopop Liestal - Die SP-Delegierten wollen die Masseneinwanderungsinitiative mit innenpolitischen Reformen und kompatibel mit den bilateralen Abkommen umsetzen. Dies beschlossen sie am Samstag in Liestal mit einem Positionspapier, das auch die Wirtschaft in die Pflicht nehmen möchte. Fortsetzung


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Tourismusbranche zu klein strukturiert Bern - Die Akteure im Schweizer Tourismus werden nicht umhinkommen, die gegenseitige Zusammenarbeit zu intensivieren. Dieser Ansicht ist Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Die Tourismusbranche ist laut dem Volkswirtschaftsminister «in vielen Belangen zu klein strukturiert». Fortsetzung


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Weiterer Erfolg für Verteidiger in Kobane Erbil/Kobane - Kurdische Kämpfer drängen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Unterstützung internationaler Luftschläge in der syrischen Stadt Kobane wieder zurück. Weiter offen blieb, wann Peschmerga-Kämpfer zur Verstärkung in die syrischen Kurdenenklave gelangen. Fortsetzung


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Dortmund setzt Negativserie fort Nach der 4:0-Gala in der Champions League bei Galatasaray Istanbul muss Borussia Dortmund in der Bundesliga im Heimspiel gegen Hannover 96 den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Fortsetzung



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Asylunterkunft in Aarburg läuft problemlos

Levrat warnt Freisinn vor Pakt mit der SVP

«Schweizer Recht geht fremdem Recht vor»

CVP und SVP besorgt um Unabhängigkeit der Nationalbank

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Bucherer: Umsatz zwischen 2009 und 2013 verdoppelt

Meyer Burger streicht 100 Stellen in den USA - Kunde mit Problemen

Grindelwald: Grosses Bergbahnprojekt

Mehr Umsatz und weniger Gewinn bei Microsoft

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Vor Ukraine-Wahl prowestliche Kritik an Russland

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Real bezwingt Barça im «Clasico»

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Martin Fuchs gewinnt in Helsinki

Auswärtspleite für ManCity

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Wiedereröffnung des Pariser Picasso-Museums

Nero-Palast «Domus Aurea» öffnet wieder für Besucher

Emma Stone bekommt zweite Chance bei 'Cabaret'

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Diese Nacht werden die Uhren zurückgestellt

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Uhr ganzjährig vorstellen: Kinder werden sportlicher

Vitamin D möglicher Schlüssel gegen Prostatakrebs

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WHO korrigiert Tuberkulose-Zahlen nach oben

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Federer im Final

Roger Federer erreicht zum neunten Mal in Folge und zum insgesamt elften Mal den Final der Swiss Indoors. Dort strebt er am Sonntag gegen den Belgier David Goffin den sechsten Titel an.

bert / Quelle: Si / Samstag, 25. Oktober 2014 / 19:15 h

Federer setzte sich im Halbfinal gegen den 2,11 Meter grossen Kroaten Ivo Karlovic (ATP 31) mit 7:6 (10:8), 3:6, 6:3 durch. Wie erwartet war das Duell kein Leckerbissen für die 9200 Zuschauer in der St. Jakobshalle. Viel mehr als Aufschläge und einige Volleys bekamen sie nicht zu sehen. Im ersten Satz konnte sich Federer drei Breakbälle und Karlovic einen erspielen, die aber vom Aufschläger jeweils humorlos abgewehrt wurden. Im Tiebreak nutzte der Baselbieter seinen dritten Satzball zum 10:8.

Etwas überraschend war es Karlovic, dem das erste Break der Partie gelang - zum 5:3 im zweiten Satz. Kurz darauf sicherte er sich den Umgang mit einem Ass. Der Kroate wies in seinem 13. Duell mit Federer beeindruckende Service-Statistiken auf: 74 Prozent erste Aufschläge und 33 Asse. Nur einmal brach Karlovic ein. Zum 1:3 im dritten Satz gab er seinen Service nach einem Doppelfehler zu null ab. Federer brachte danach den Vorsprung ohne Mühe über die Runde und zog in den 123. Final seiner Karriere ein.

Seinem dortigen Gegner, David Goffin (ATP 28), der sich gegen den 17-jährigen Kroaten Borna Coric (ATP 124) mit 6:4, 3:6, 6:3 durchsetzte, stand Federer 2012 im Achtelfinal von Roland Garros schon mal gegenüber und gewann in vier Sätzen. Goffin bestreitet am Sonntag seinen dritten Final auf der ATP-Tour. Die beiden bisherigen - in diesem Jahr in Kitzbühel und Metz - gewann der formstarker Spieler aus Lüttich. Nach dem Sieg gegen Coric weist Goffin eine Bilanz von 43:2 Siegen seit Ende Juni auf.

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«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den grossen Sommerferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

Albaner protestieren vor dem UEFA-Sitz in Nyon Bern - Mehrere hundert Albaner haben am Samstagnachmittag vor dem Sitz der UEFA in Nyon VD demonstriert. Sie protestierten gegen den Entscheid der UEFA, das wegen Ausschreitungen abgebrochene EM-Qualifikationsspiel zwischen Serbien und Albanien mit 3:0 Forfait zu werten. Fortsetzung


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Jack Bruce mit 71 Jahren gestorben London - Der Sänger, Bassist und Komponist Jack Bruce ist tot. Er starb im Alter von 71 Jahren im englischen Suffolk an einem Leberleiden, wie seine Familie und seine Managerin am Samstag mitteilten. Fortsetzung



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Weiter Unruhen in Jerusalem Jerusalem - Nach dem mutmasslichen Anschlag mit einer Toten ist es in Jerusalem in der Nacht weiter zu Unruhen gekommen. Palästinenser lieferten sich in Ostjerusalem Ausschreitungen mit israelischen Sicherheitskräften. Fortsetzung


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US-Trolle bevölkern das Internet London/Vösendorf - Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der amerikanischen Internetnutzer war bereits einmal im Netz als Troll unterwegs, hat also absichtlich provokante oder beleidigende Beiträge veröffentlicht. Fortsetzung



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Wettbewerbs-bevorteilender Selbstmord Es ist soeben ein Papier über die Steuer-Tricksereien des Möbel-Giganten Ikea erschienen, in dem die unglaublichen Methoden aufgezeigt werden, mit denen Ikea die Länder in denen die Firma tätig ist - und das sind praktisch alle - um riesige Steuer-Einnahmen bringt. Doch muss da wirklich Ikea der Vorwurf gemacht werden? Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Die Kritik der zynischen Kafferahmdeckeli

Regula Stämpfli

Die Gratiszeitung 20 Minuten hat es dem Leser-Reporter namens David zu verdanken. Bei seinem Abendspaziergang beim Snack Stop by Mosers im Bahnhof Baden kriegte er zum Kaffee ein Hitler-Kafferähmchen. Er hätte auch ein Mussolini-Rähmchen erhalten können. And round and round it goes. Migros entschuldigt sich mit dem Hinweis auf ein «Versagen der internen Kontrolle», die Leserinnen und Leser finden solche Kaffeedeckel geschmacklos und weiter geht es im Geschäft. Dabei sind Hitler-Insignien schon längst ein Fetisch für die Musik- und Popszene. Immer wieder gibt es zwar entsetzte Reaktionen bei allzu offensichtlichen faschistischen Emblemen. Doch ganz ehrlich? Hitler, Mussolini und die sowjetischen Ikonen sind schon längst hip. Woran das liegen mag? Man reproduziert, was man in Schule, Medien und an den Universitäten kriegt: Ahistorischen Live-Fetischismus. Hitlerdeckelis sind die ganz normale und logische Konsequenz eines herrschenden ideologischen Narrativs, das sich beim Faschismus nicht auf die Gewaltstrukturen, die Propaganda, die Machtmechanismen, sondern auf die Personen konzentriert. Oder in den Worten einer meiner Grosstanten: «Die Nazis waren furchtbar. Sie sahen aber schon sehr fesch aus.» Seit dem Fall der Mauer wird die nationalsozialistische Herrschaft in Medien, in der Politik und in Kultur als entpolitisierter Schrott inszeniert. Dieser nennt sich «History Doc» oder «Scripted Living History» und führt dazu, dass man auch bei SRF den Ersten Weltkrieg wie eine Küchenshow inszeniert. Nichts gegen historische Unterhaltungsromane oder fette BBC-Dramen aus der Vergangenheit. Doch spätestens ab 1789 drängen sich andere Inszenierungen, Reflektionen und eine kritische Geschichtsschreibung auf. Da dies aus bekannten Gründen nicht passiert - schliesslich wüsste man dann um die Mittäterschaft und Rhetorik der monetären und geistigen Elite bei allen Diktaturen - «passieren» dann solch «Missgeschicke» wie Fascho-Kafferahmdeckelchen zum Z´Morge. Seit Prominenz überall jegliche Kompetenz erschlägt - siehe auch den Wandel in der Frankfurter Buchmesse, wo es weniger um Literatur als um deren Stars, die da durchaus auch Amelie Fried und ihre Menopause-Poesie ins Zentrum stellen - hat sich ein ontologischer Umgang mit allen Themen entwickelt, der immer wieder behauptet: «Nur weil etwas ist, wie es ist, ist es auch richtig, wie es ist. Zudem: Was ist, war schon immer so und was soll Kritik? Schliesslich finden das alle gut.» Jahrzehntelang wurden wir westliche Menschen nun auch in der Geschichtsschreibung darauf getrimmt, nicht Politik, sondern Personen und Identitäten zu zelebrieren. Der Personenkult um Hitler dient dabei politischen Zielen, nämlich die völlige Privatisierung historischer Überlieferungen, die dann als Rechtfertigung für herrschende politische Zustände dient. Hitlerbilder auf Kaffeerahmdeckel sind also die logische Konsequenz einer privatisierten Politik und Geschichte. Weshalb sollte ausgerechnet eine naive Kaffedeckelfirma hier vorsichtiger sein als jede schweizerische und europäische Regierung? Schliesslich verkaufen diese mit Schwung und Elan auch jede Vernunft, jedes Menschenrecht, jede Demokratie an den Meistbietenden (siehe TTIP beispielsweise und ja: Ich werde nicht aufhören, Sie daran zu erinnern...). Schneider-Ammann würde zwar keine Hitler-Kafferahmdeckelchen zum Frühstück mit dem chinesischen Ministerpräsidenten anbieten. Dafür hat er im Freihandelsabkommen mit dem Regime, das Systemkritiker einsperrt, foltert und verschwinden lässt, viel Schockierenderes verkauft als eine leere Ikonographie. So würde auch Angela Merkel nie irgendein Nazi-Emblem beim lustigen Shoppen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten tragen. Nie! Dafür darf sie den chinesischen Ministerpräsidenten viermal jährlich treffen und gute Verträge abschliessen, ohne auch nur einmal die Allmacht des Regimes über seine Bürger und auch über ausländisch Reisende (so denke ich nicht, dass ich in nächster Zeit in China unterrichten sollte) anzusprechen. Hitlerbilder schockieren mich nicht. Hitlerpolitik schon. Doch da erstere für das Vergessen moderner Formen zweiterer inszeniert wird, können wir uns über Migros, die Kaffedeckelfirma etc. aufregen. Denn alles andere wäre ja zu anstrengend. Statt dessen sollten wir lieber die Kafferahmdeckeli begrüssen. Denn in ihnen steckt wohl mehr Logik und Wahrheit als uns dies lieb sein kann. Friedrich Nietzsche passt zum Thema, deshalb hier etwas Nihilismus zum Abschluss: «Es gibt mehr Götzen als Realitäten in der Welt: das ist mein 'böser Blick' für diese Welt, das ist auch mein 'böses Ohr'... Hier einmal mit dem Hammer Fragen stellen und, vielleicht, als Antwort jenen berühmten hohlen Ton hören, der von geblähten Eingeweiden redet - welches Entzücken für einen, der Ohren noch hinter den Ohren hat - für mich alten Psychologen und Rattenfänger, vor dem gerade das, was still bleiben möchte, laut werden muss...» (Aus dem Vorwort zur Götzendämmerung)

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