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Schweiz ist drittbestes Land für Senioren London - Die Schweiz ist eines der besten Länder der Welt, um alt zu werden. Nur in Norwegen und Schweden ist die Lebensqualität für Senioren noch höher als hierzulande, wie ein Vergleich von fast 100 Ländern zeigt. Fortsetzung


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Nach Pannenserie tritt Secret-Service-Chefin zurück

Washington - Die Chefin der Leibwache von US-Präsident Barack Obama ist nach einer Pannenserie zurückgetreten. Das Ministerium für innere Sicherheit nahm das Rücktrittsgesuch von Julia Pierson, Chefin des Secret Service, an.

flok / Quelle: sda / Mittwoch, 1. Oktober 2014 / 22:09 h

Das gab der Minister für innere Sicherheit, Jeh Johnson, am Mittwoch in Washington bekannt. Pierson hatte zuvor bei einer Anhörung im Repräsentantenhaus erklärt, die «volle Verantwortung» für das Eindringen eines mit einem Messer bewaffneten Mannes in den Präsidentensitz zu übernehmen. Der Vorfall mit dem Irak-Veteran, der über den Zaun des Weissen Hauses springen und weit ins Haupthaus vordringen konnte, war nur der letzte von mehreren Fehlern der Leibgarde in der jüngsten Zeit.

Ein zeitlich weiter zurückliegender Vorfall war erst jetzt durch die «Washington Post» bekannt geworden. Der Secret Service hatte vor rund zwei Wochen während Obamas Besuch bei der Seuchenbehörde CDC einen bewaffneten, dreifach verurteilten Ex-Straftäter in Obamas Nähe gelassen.

Der US-Präsident und der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma waren beim Besuch Obmas in Atlanta gemeinsam im Lift gefahren, schreibt das Blatt. Der Mann wurde auffällig, als er mit seinem Smartphone Fotos von Obama machte.

Doch erst als die Agenten sich beschwerten, der Mitarbeiter von der Sicherheitsfirma auf der Stelle gefeuert wurde und daraufhin seine Dienstwaffe abgeben musste, wurde ihnen klar, dass der Mann bewaffnet war. Die strengen Sicherheitsprotokolle verbieten jedoch, dass sich ausser dem Secret Service Bewaffnete in Obamas Nähe aufhalten.

Reformen sind nötig

Mit dieser Panne war der Druck auf Secret-Service-Direktorin Pierson weiter angestiegen, Reformen umzusetzen. Nun führte diese Serie von Pannen zu ihrem Rücktritt.

Regierungssprecher Josh Earnest sprach sich am Mittwoch für Neuerungen aus. «Es ist klar, dass einige Reformen umgesetzt werden müssen», sagte Earnest dem TV-Sender CNN. Die rund 3400 Agenten zählende Behörde prüfe derzeit, welche Änderungen gemacht werden müssten. Pierson hatte sich noch am Dienstag im Kongress für die Zaunspringer-Panne entschuldigt. Der Mann ist angeklagt worden.

Die «Washington Post» (Mittwoch) forderte eine unabhängige Untersuchung der Abläufe bei der Leibgarde. Die «New York Times» sprach vom «Kollaps des Secret Service» und sagte, der Zaunspringer habe die Idee der «weltweit undurchdringlichsten Sicherheitstruppe» zerschlagen.

«Inkompetent und doppelzüngig»

Die Agenten hätten sich als «stümperhaft» entpuppt. Das «Wall Street Journal» schrieb, der Vorfall habe eine «Kultur der Inkompetenz und Doppelzüngigkeit» offenbart. Denn der Secret Service hatte zunächst behauptet, den Eindringling schon im Eingangsbereich gestoppt zu haben - erst später kam ans Licht, dass er bis tief ins Innere des Weissen Hauses vordringen konnte.

«Dies sind Profis, die einen sehr schwierigen Job haben», nahm Earnest den Secret Service am Mittwoch in Schutz. Die Agenten hätten eine besondere Aufgabe und würden ihr Leben jeden Tag zum Schutz anderer riskieren. Auch Obama hatte die Agenten zuletzt verteidigt und ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Die am Mittwoch zurückgetretene Pierson war im März 2013 von Obama als erste Frau an die Spitze des Secret Service geholt worden.


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Demokratie geschüttelt, nicht gerührt

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Viele Frauen geben ihr Geld lieber in einem Nagelstudio aus als in einer Buchhandlung. Darin gleichen sie den Zeitungen und den öffentlich-rechtlichen Informationssendungen in der Schweiz und in der EU. Auch die geben sich immer neuen Porno-Chic - sprich Layout - statt sich um den Sinn des eigenen Daseins zu kümmern. Die klare Sprache, fundierte Recherchen, zurückhaltende Ego-Meinungen, gute Geschichten, ein Verständnis für Kritik und eine sorgfältig zu wahrende Distanz gegenüber Macht, Geld und Geistesautoritäten sowie die Trennung zwischen öffentlich und privat; das macht guten Journalismus aus. Was an Journalistenschulen indessen nicht gelehrt wird: Der Sinn für Relevanz. Das Verständnis darüber, was wichtig und was lackierte Fliegenkacke ist. «There is no such thing as bad news anymore.» Im Gegenteil. Die «good News» wie Information, Diskussion, Sachverstand, Engagement, Urteilskraft etc. gelten bei vielen Chefredaktionen als sehr, sehr «bad». Was soll beispielsweise die flächendeckende Berichterstattung - auch in Leitmedien - über die Hochzeit einer amerikanischen Staranwältin mit einem mittelalterlichen Hollywoodschauspieler? «Die Leute wollen das» oder «das war doch schon immer so» und Floskeln wie «man muss das Publikum unterhalten», «mich interessiert so etwas, obwohl ich studiert habe», schallen uns dann entgegen. Echt. Wenn ich etwas über Amal und George erfahren will, bin ich mit der Vogue besser bedient. Schliesslich geh ich auch nicht in meinem Seidenkostüm joggen. Und gute Geschichten gibt die Politik immer her. Voraussetzung jedoch ist, dass die Schreibenden, die Berichtenden, die Chefs Sinn für Humor, Poesie, Unterscheidungskraft, geschichtliche Kenntnisse und eine solide Allgemeinbildung verfügen. Genau da hapert es, diese Voraussetzungen sind eher rar geworden. Kein Wunder «sterben» die Zeitungen und brechen die Quoten für alle wichtigen politischen Sendungen massiv ein! «Form follows function» könnte am Beispiel der Zeitungen nicht besser illustriert werden. Ist die Funktion dank Umfragen, dank der Vermessung von Politiken statt deren Diskussion, dank Freund-Feindschemata, dank historischer Kostümdrama-Schrott so runtergefahren, folgt die Form des Verschwindens. Dies entspricht den Frauen im Nagelstudio. Sie inszenieren eine fiktive Weiblichkeit, die real nicht mehr existiert. Die mangelnde Qualität im schweizerischen und im europäischen Journalismus (mit grossartigen Ausnahmen selbstverständlich) liegt nicht einfach an der Boulevardisierung und Polarisierung, sondern an der mangelnden Urteilskraft, was wichtig ist oder was dem kritischen Potential einer Saucentomate entspricht. Penisse werden auf Livestream gestellt statt dass die Freihandelsverhandlungen Schweiz und China, EU und China (das wahrscheinlich in diesen Momenten in Honkong an seinem Tiananmen-Moment rumbastelt) heftig diskutiert werden. Lieber stimmt man über Zweitwohnungen ab statt über den Ausverkauf der Werte, der Demokratie und der menschlichen Arbeit. Wetten, dass kein einziger Bundeshausjournalist auch nur einen Artikel im über 1000 Seiten dicken Wälzer (Abkommen ca. 80 Seiten, doch der Teufel steckt im Detail, sprich im über 920 Seiten Anhang) zitieren kann? Alles egal. Politiker werden in den Medien als Schwinger verkleidet oder in Casting-Shows verballhornt. Kein Wunder, dass sich die Politiker mehr und mehr auch wie Schauspieler benehmen - und sei es wie im Fall von Geri Müller halt wie ein Schauspieler in einem sehr billigen Porno ... Die einzig wirklich relevanten Informationen lassen sich dann absurderweise eher in politischen Satiresendungen oder in regionalen Talkshows in Erfahrung bringen als in den dafür bezahlten grossen Nachrichtenmagazinen oder als in den Abo-Zeitungen. Deshalb sterben die Zeitungen. Sie sind so fake wie die Nuttennägel an den Händen der sinnsuchenden Frauen. Wenn man sich zu lange an eigenen Quotenexkrementen besudelt hat, spendet auch das eigene Umfeld, sprich die Politik,  nur noch wenig Trost. Nicht, dass es immer noch geniale Menschen gäbe, die diese in  postmodernen Beliebigkeitsanfälle nicht doch noch durch Aufklärung und Politik kurieren könnten. Doch leider werden ausgerechnet diese nicht auf Podien zu Themen wie «Qualitätsjournalismus», «Medienvielfalt» oder «Medienkrise» eingeladen. Denn es könnte ja sein, dass sie - gewürzt mit witzigen Beschimpfungen - den handelnden Akteuren einen unangenehmen Spiegel vorhalten würden. Spätestens seit der globalen Finanzkrise leiden die europäischen und die schweizerische Demokratien nicht einfach unter der währenden Deflation, sondern unter einem schockierenden Verlust jeglicher Orientierung. Dies manifestiert sich beispielsweise in einer derart hirnrissigen Debatte um die Frage, ob eine ehemalige Miss Schweiz in der Sendung «Arena» teilnehmen darf oder nicht. Nur dank der ehemaligen Miss Schweiz habe ich überhaupt von der Gotthard-Debatte in dieser Session erfahren! Doch leider weiss ich wegen dem Wirbel um die Arena-Miss immer noch nicht genau, was nun die wichtigsten Hindernisse in der Planung der wichtigsten Verkehrsachse der Schweiz sind. Ausserdem ist es eine demokratische Beleidigung, bei einem öffentlichen und verkehrstechnischen Grossprojekt das Volk in «Gegner» und in «Befürworter» aufzuteilen. Denn der Gotthard betrifft uns alle und nicht nur den schönen Körper einer ehemaligen Miss. Womit wir bei der letzten babylonischen Verwirrung von Demokratie und Medien angelangt wären. Der Stürmermarsch der inkarnierten Nullnummern in den Umfragewerten, Quoten, Bildungserbsen bei Bologna und den mathematischen Gliederverrenkungen reiner abgebildeter und eingebildeter Wirklichkeit bewirken, dass jeder Bericht über Politik zur Quoten- und Körperfrage degeneriert wird. Dies ist quasi das Handaufheben der Postmoderne, das sich dann u.a. in den Abo-Abbestellungen oder in den nicht-gekauften Sachbüchern manifestiert. Deshalb: Das nächste Mal, wenn sich wieder eine Frau bei mir über ihre verwelkende oder karriereschädigende Schönheit, ihren verblödeten Job, einen doofen oder keinen Ehemann und nervige oder keine Kinder beklagt, rate ich ihr deshalb sofort zum Besuch eines Nagelstudios. Und den Zeitungen zu einem neuen Layout. Unterdessen schaffen die Anderen neue Orte, vielfältige Medien und lebende Schönheitsideale und vieles andere mehr. Dies darf durchaus als Warnung verstanden werden.

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