Nachrichten.ch





Donnerstag, 23. Oktober 2014
VADIAN.NET, St.Gallen



Inland

Informationsplattform soll Interesse an Wahlen wecken Bern - Am Mittwoch haben die Bundesbehörden den Startschuss für die eidgenössischen Wahlen vom 18. Oktober 2015 gegeben. Auf der Seite «Wahlen2015» stehen der Bevölkerung Informationen, Anleitungen, Wissenswertes und weiterführende Links zur Verfügung. Fortsetzung


Wirtschaft

Credit Suisse verdient im dritten Quartal 1,0 Mrd Franken Zürich - Die Credit Suisse (CS) hat im dritten Quartal 1025 Mio. Franken Reingewinn erzielt. Damit hat die Bank das schwache Vorjahresquartal klar übertroffen - im 3. Quartal 2013 verdiente sie 454 Mio. Franken. Fortsetzung


Ausland

Venezuela will sich kein Geld mehr im Ausland leihen Caracas - Wegen steigender Zinsen will sich Venezuela nach Worten von Präsident Nicolas Maduro kein Geld im Ausland mehr leihen. Das Land habe zum Glück andere Geldquellen. Fortsetzung


Sport

Ein grosses Spiel für YB Für die Young Boys ist das heutige Spiel in der Europa League gegen Napoli ein Saison-Höhepunkt. YB-Trainer Uli Forte trifft auf die Liebe seiner Kindheit. Fortsetzung



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Zürcher SVP-Gemeinderat aus Fraktion ausgeschlossen

Cabaret-Tänzerinnen-Statut wird aufgehoben

Mit staatlichen Massnahmen gegen Lohndiskriminierung

Bundesrat hält sich über Ebola auf dem Laufenden

Wirtschaft

Straumann legt beim Umsatz erneut einen Zahn zu

Tate-Chef Serota ist der Wichtigste im Kunstbetrieb

Pavatex schliesst sein Werk in Freiburg

Leverkusen muss 16 Mio. Euro zahlen

Ausland

Kanadas Premier kündigt nach Anschlag entschlossenes Handeln an

Berlin und Washington rücken zusammen

Angriff auf das Parlament in Kanada - zwei Tote

Nordkorea entlässt US-Gefangenen in die Freiheit

Sport

Guardiola bald Trainer bei ManCity?

Kansas City Royals gleichen in World Series aus

Mark Streit trifft und siegt

Basel verliert in der Nachspielzeit

Kultur

Erstes Denkmal für Wikipedia in Polen eingeweiht

BONAPARTE in der Roten Fabrik

Olivia Munn: Keine klare Richtung

Matthew McConaughey: Ich kann's nicht glauben

Kommunikation

48-jähriger Schweizer wegen «Cam-Sex» mit Teenagern verurteilt

Luft für Yahoo: Geldregen aus Alibaba-Börsengang

Intelligenter Mundschutz bewertet Aufprälle

Digital Natives fehlt Technik-Expertise

Boulevard

Kim Kardashian feiert Geburtstag in Hawaii

Beyoncé und Jay-Z haben ihr Ehegelübde erneuert

Joan Rivers Tochter erbt 71,1 Millionen Franken

Bryan Singer wird Vater!

Wissen

Neandertaler-Gene in 45'000 Jahre altem Menschenknochen

Grünes Licht für Abkommen zu Horizon 2020

Serum für Ebola-Patienten schon bald verfügbar

Anzahl der Eizellen sagt Herzrisiko voraus

Wetter


Kolumne


Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2014 by news.ch / VADIAN.NET AG

Rekordpreis für ersten Apple-Computer

New York - Für einen der ersten Apple-Computer ist bei einer Auktion ein Rekordpreis von 905'000 Dollar (860'300 Franken) bezahlt worden. Das Geld kam vom Henry Ford Museum, wie das Auktionshaus Bonhams am späten Mittwoch mitteilte.

flok / Quelle: sda / Donnerstag, 23. Oktober 2014 / 06:26 h

Der bisherige Rekord von 516'461 Euro (623'170 Franken) für einen «Apple-1» war im Mai 2013 beim Kölner Auktionshaus Breker erzielt worden. Die ersten Apple-Computer von 1976 bestanden nur aus der Hauptplatine, die Mitgründer Steve Wozniak persönlich zusammenbaute. Um Bildschirm, Tastatur oder Gehäuse mussten sich die Nutzer selber kümmern. Der Computer wurde damals für 666,66 Dollar (633,67 Franken) verkauft. Von rund 200 gebauten Geräten existieren heute laut Experten noch etwa 50. Der am Dienstag verkaufte Computer gehört zu den ganz wenigen, die noch funktionieren.


In Verbindung stehende Artikel




Einer der ersten Apple-Computer für halbe Million Euro versteigert


nachrichten.ch 1

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den grossen Sommerferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

Selbstunfall auf der A4 bei Kleinandelfingen Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen ist am Mittwochvormittag in Kleinandelfingen (Gemeindegebiet Andelfingen) eine Automobilistin schwer verletzt worden. Fortsetzung


Kultur

Internationale Achtung für acht Schweizer Traditionen Bern - Nach den Baudenkmälern und Landschaften soll auch das Schweizer Kulturerbe international anerkannt werden. Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, acht Schweizer Traditionen für die Aufnahme in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes vorzuschlagen. Fortsetzung



Nahost

Baby bei Anschlag in Jerusalem getötet Jerusalem - Ein Palästinenser hat nach Angaben der israelischen Polizei bei einem Anschlag in Jerusalem ein Baby getötet und acht weitere Menschen verletzt. Der Mann aus dem arabischen Ostjerusalem sei am Mittwoch mit hoher Geschwindigkeit mit einem Auto in eine Menschenmenge an einer Strassenbahnhaltestelle gerast, berichteten Rettungskräfte. Fortsetzung


Kommunikation

Logitech vermag Gewinn im 2. Quartal stark zu steigern Newark/Lausanne - Der Computerzubehör-Hersteller Logitech hat seinen Nettogewinn im zweiten Quartal stark gesteigert. Unter dem Strich blieben 36 Millionen Dollar (34,2 Millionen Franken) bei marginal gesunkenem Umsatz, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Fortsetzung



Dschungelbuch

Vom Apple zum Ei Apple und Facebook machen es vor: Sie zahlen Mitarbeiterinnen bis zu 20 000 Dollar, wenn sie ihre Eizellen einfrieren lassen. Dies ist logisch und konsequent. Der weibliche Körper ist unbezahlbarer Rohstoff. Fortsetzung


Etschmayer

Wettbewerbs-bevorteilender Selbstmord Es ist soeben ein Papier über die Steuer-Tricksereien des Möbel-Giganten Ikea erschienen, in dem die unglaublichen Methoden aufgezeigt werden, mit denen Ikea die Länder in denen die Firma tätig ist - und das sind praktisch alle - um riesige Steuer-Einnahmen bringt. Doch muss da wirklich Ikea der Vorwurf gemacht werden? Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

 Kommentare lesen (47053 Beiträge) 
· Motive?zombie1969gestern 20:06
· warum diese Plattform?BigBrothergestern 15:54
· TatsachenKassandragestern 12:32
· Die...zombie1969gestern 08:54
· Viel Leiden wäre erspart...MashiachDi, 21.10.14 19:50
· Wäre der Lieferwagen ein...MashiachDi, 21.10.14 17:52
· Ecopop-Initiative...zombie1969Di, 21.10.14 16:32
· Das Geld zählt, nicht...LinusLuchsDi, 21.10.14 11:03
· Auch...zombie1969Di, 21.10.14 08:55
· Es...zombie1969Di, 21.10.14 08:35
· Um...zombie1969Mo, 20.10.14 14:49
· Ohne...zombie1969Mo, 20.10.14 10:07
· Wieso 2x das Gleiche? (!)MashiachMo, 20.10.14 00:00
· Alles frontmotorige...MashiachSo, 19.10.14 23:42
· Was...zombie1969So, 19.10.14 19:07
· Die...zombie1969So, 19.10.14 10:08
· Libyen...zombie1969So, 19.10.14 08:56
· Man...zombie1969Fr, 17.10.14 07:46
· Für...zombie1969Do, 16.10.14 10:59
· Diese...zombie1969Do, 16.10.14 10:15
» 47033 weitere Beiträge
» Mitreden



nachrichten.ch 3

Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Die Kritik der zynischen Kafferahmdeckeli

Regula Stämpfli

Die Gratiszeitung 20 Minuten hat es dem Leser-Reporter namens David zu verdanken. Bei seinem Abendspaziergang beim Snack Stop by Mosers im Bahnhof Baden kriegte er zum Kaffee ein Hitler-Kafferähmchen. Er hätte auch ein Mussolini-Rähmchen erhalten können. And round and round it goes. Migros entschuldigt sich mit dem Hinweis auf ein «Versagen der internen Kontrolle», die Leserinnen und Leser finden solche Kaffeedeckel geschmacklos und weiter geht es im Geschäft. Dabei sind Hitler-Insignien schon längst ein Fetisch für die Musik- und Popszene. Immer wieder gibt es zwar entsetzte Reaktionen bei allzu offensichtlichen faschistischen Emblemen. Doch ganz ehrlich? Hitler, Mussolini und die sowjetischen Ikonen sind schon längst hip. Woran das liegen mag? Man reproduziert, was man in Schule, Medien und an den Universitäten kriegt: Ahistorischen Live-Fetischismus. Hitlerdeckelis sind die ganz normale und logische Konsequenz eines herrschenden ideologischen Narrativs, das sich beim Faschismus nicht auf die Gewaltstrukturen, die Propaganda, die Machtmechanismen, sondern auf die Personen konzentriert. Oder in den Worten einer meiner Grosstanten: «Die Nazis waren furchtbar. Sie sahen aber schon sehr fesch aus.» Seit dem Fall der Mauer wird die nationalsozialistische Herrschaft in Medien, in der Politik und in Kultur als entpolitisierter Schrott inszeniert. Dieser nennt sich «History Doc» oder «Scripted Living History» und führt dazu, dass man auch bei SRF den Ersten Weltkrieg wie eine Küchenshow inszeniert. Nichts gegen historische Unterhaltungsromane oder fette BBC-Dramen aus der Vergangenheit. Doch spätestens ab 1789 drängen sich andere Inszenierungen, Reflektionen und eine kritische Geschichtsschreibung auf. Da dies aus bekannten Gründen nicht passiert - schliesslich wüsste man dann um die Mittäterschaft und Rhetorik der monetären und geistigen Elite bei allen Diktaturen - «passieren» dann solch «Missgeschicke» wie Fascho-Kafferahmdeckelchen zum Z´Morge. Seit Prominenz überall jegliche Kompetenz erschlägt - siehe auch den Wandel in der Frankfurter Buchmesse, wo es weniger um Literatur als um deren Stars, die da durchaus auch Amelie Fried und ihre Menopause-Poesie ins Zentrum stellen - hat sich ein ontologischer Umgang mit allen Themen entwickelt, der immer wieder behauptet: «Nur weil etwas ist, wie es ist, ist es auch richtig, wie es ist. Zudem: Was ist, war schon immer so und was soll Kritik? Schliesslich finden das alle gut.» Jahrzehntelang wurden wir westliche Menschen nun auch in der Geschichtsschreibung darauf getrimmt, nicht Politik, sondern Personen und Identitäten zu zelebrieren. Der Personenkult um Hitler dient dabei politischen Zielen, nämlich die völlige Privatisierung historischer Überlieferungen, die dann als Rechtfertigung für herrschende politische Zustände dient. Hitlerbilder auf Kaffeerahmdeckel sind also die logische Konsequenz einer privatisierten Politik und Geschichte. Weshalb sollte ausgerechnet eine naive Kaffedeckelfirma hier vorsichtiger sein als jede schweizerische und europäische Regierung? Schliesslich verkaufen diese mit Schwung und Elan auch jede Vernunft, jedes Menschenrecht, jede Demokratie an den Meistbietenden (siehe TTIP beispielsweise und ja: Ich werde nicht aufhören, Sie daran zu erinnern...). Schneider-Ammann würde zwar keine Hitler-Kafferahmdeckelchen zum Frühstück mit dem chinesischen Ministerpräsidenten anbieten. Dafür hat er im Freihandelsabkommen mit dem Regime, das Systemkritiker einsperrt, foltert und verschwinden lässt, viel Schockierenderes verkauft als eine leere Ikonographie. So würde auch Angela Merkel nie irgendein Nazi-Emblem beim lustigen Shoppen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten tragen. Nie! Dafür darf sie den chinesischen Ministerpräsidenten viermal jährlich treffen und gute Verträge abschliessen, ohne auch nur einmal die Allmacht des Regimes über seine Bürger und auch über ausländisch Reisende (so denke ich nicht, dass ich in nächster Zeit in China unterrichten sollte) anzusprechen. Hitlerbilder schockieren mich nicht. Hitlerpolitik schon. Doch da erstere für das Vergessen moderner Formen zweiterer inszeniert wird, können wir uns über Migros, die Kaffedeckelfirma etc. aufregen. Denn alles andere wäre ja zu anstrengend. Statt dessen sollten wir lieber die Kafferahmdeckeli begrüssen. Denn in ihnen steckt wohl mehr Logik und Wahrheit als uns dies lieb sein kann. Friedrich Nietzsche passt zum Thema, deshalb hier etwas Nihilismus zum Abschluss: «Es gibt mehr Götzen als Realitäten in der Welt: das ist mein 'böser Blick' für diese Welt, das ist auch mein 'böses Ohr'... Hier einmal mit dem Hammer Fragen stellen und, vielleicht, als Antwort jenen berühmten hohlen Ton hören, der von geblähten Eingeweiden redet - welches Entzücken für einen, der Ohren noch hinter den Ohren hat - für mich alten Psychologen und Rattenfänger, vor dem gerade das, was still bleiben möchte, laut werden muss...» (Aus dem Vorwort zur Götzendämmerung)

Kommentare

Ihre Meinung interessiert uns. Machen Sie mit und diskutieren Sie aktiv mit anderen nachrichten.ch Lesern. » Ihr Kommentar

Archiv

Patrik Etschmayer
Wettbewerbs-bevorteilender Selbstmord


Peter Achten
«Rechtsstaatlichkeit ist ein Muss»


Regula Stämpfli
Vom Apple zum Ei


Patrik Etschmayer
Erdogan und die Brandstifter


Peter Achten
Ascot in China?


Regula Stämpfli
Schawinquisition light


Patrik Etschmayer
Marode Fassade eines verfallenden Hauses


Peter Achten
Ordnung, Chaos, Liebe und Frieden


Regula Stämpfli
Demokratie geschüttelt, nicht gerührt