Freitag, 29. Oktober 2021
VADIAN.NET, St.Gallen



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Ein Drittel der Erwerbsbevölkerung ist mindestens 50 Jahre alt

Neue Familienstatistik - Mangelndes Wohlbefinden bei Alleinerziehenden und Singles

Chinesische Pferde im Schweizer Datengarten

Höchstdauer für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung wird auf 24 Monate erhöht

Wirtschaft

Textil-Recycling: «Konsumenten sollten kritische Fragen stellen»

Schweizer Tourismus: Langsame Erholung in Sicht - Inlandreisende stützen Tourismussektor

Schweizerische Post lanciert erste Bitcoin-Briefmarke

Die besten Tipps für Unternehmen - Strategien richtig umsetzen

Ausland

Hunderte demonstrieren in Istanbul zum Gezi-Jahrestag

Islamischer Staat setzt Offensive im Norden Syriens fort

Deutschland und Grossbritannien erinnern an Skagerrak-Schlacht

Botschaft in Berlin feiert Gotthard-Tunnel mit Riesen-Schriftzug

Sport

Hantelbank - Das kompakte Übungsgerät

Schmerztherapien im Profi-Fussball

Optimales Training für Fussballer

Sportlicher Ausgleich im Berufsalltag

Kultur

Goya in der Fondation Beyeler

Festival der Unterwasserfotografie in der Photobastei Zürich

Claudia Andujar - Der Überlebenskampf der Yanomami

Nach der Natur - Schweizer Fotografie im 19. Jahrhundert

Kommunikation

Verbesserte Internetpräsenz

IT-Sicherheit: Ransomware bedroht Firmen am häufigsten

So funktioniert VoIP

Die 5 grössten Fehler der Gastronomen bei der Digitalisierung

Boulevard

Rekord: 1,5 Mio. Dollar für getragene Nike-Schuhe von Michael Jordan

Wege zum idealen Aussehen

Gesunde Ernährung im Trend der Zeit

Arbeiten mit einer Hörbehinderung

Wissen

Mit maschinellem Lernen den Seetang retten

Ein grosser Sprung für den vierbeinigen Mini-Roboter «Cheetah»

Ernteroboter erkennen dank LED die reifen Früchte

Mit Augmented Reality Spinnenangst bekämpfen

Wetter


Kolumne


Möchten Sie zu diesen Themen eine eigene
Internetpräsenz aufbauen?

www.adoption.ch  www.vorschlag.swiss  www.kuenftig.com  www.anspruch.net  www.rechtskommission.org  www.nationalrates.shop  www.homosexuelle.blog  www.nationalrat.eu  www.informationen.li  www.antraege.de  www.ehepaaren.at

Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!
domains.ch
Domainregistration seit 1995
Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2021 by news.ch / VADIAN.NET AG

Nationalrat sagt Ja zur Stiefkindadoption für Homosexuelle

Bern - Homosexuelle sollen künftig Kinder ihrer Partner oder Partnerinnen adoptieren dürfen. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat dieser Änderung des Adoptionsrechts zugestimmt.

fest / Quelle: sda / Montag, 30. Mai 2016 / 17:57 h

Heute ist die Stiefkindadoption Ehepaaren vorbehalten. Künftig soll sie in allen Paarbeziehungen möglich sein, unabhängig vom Zivilstand und von der sexuellen Orientierung. Der Nationalrat hat dem am Montag zugestimmt.

Er lehnte mit 127 zu 60 Stimmen bei 2 Enthaltungen einen Antrag aus den Reihen der SVP ab, die Stiefkindadoption für Paare in eingetragener Partnerschaft - also homosexuelle Paare - weiterhin auszuschliessen.

Nein sagte er auch zu einem Antrag, die Stiefkindadoption für faktische Lebensgemeinschaften - also Konkubinatspaare - auszuschliessen. Dieser Entscheid fiel knapper, mit 95 zu 92 Stimmen bei 2 Enthaltungen.

Zumutbar für das Paar

Gegen die Stiefkindadoption für Konkubinatspaare stellten sich neben der SVP auch die CVP und die BDP. Die Gesellschaft dürfe verlangen, dass sich ein Paar rechtlich binde, wenn es ein Kind an sich binden wolle, argumentierten sie. Das sei zumutbar. Die Mehrheit folgte aber dem Bundesrat und dem Ständerat.

Die Gesetzesrevision soll der Tatsache Rechnung tragen, dass immer mehr Kinder bei unverheirateten Paaren aufwachsen. Die Adoption fremder Kinder wird gleichgeschlechtlichen Paaren weiterhin nicht erlaubt sein. Einzelpersonen dagegen dürfen - wie bereits heute - ein Kind adoptieren.

Nicht die Kinder bestrafen

Das Zusammenleben sei vielfältiger geworden, stellte Justizministerin Simonetta Sommaruga fest. Man könne das bedauern. Aber ein liberales Familienrecht sollte das abbilden, was gelebt werde. Sonst litten die Schwächsten darunter, also die Kinder.



Die Mehrheit der Kommission ist für die Änderungen.(Symbolbild) /

Deren Wohl müsse im Zentrum stehen, sagte Sommaruga.

Der Rat habe zu entscheiden, wie Kinder abgesichert seien, wenn sie beispielsweise den leiblichen Elternteil verlören. Ihnen die rechtliche Absicherung zu verweigern, weil der leibliche Vater oder die leibliche Mutter nicht geheiratet hätten, sei nicht im Sinne des Kindeswohls, gab Sommaruga zu bedenken. "Wenn es Ihnen nicht passt, dass erwachsene Menschen ohne Trauschein zusammenleben, dann bestrafen sie doch nicht das Kind dafür."

Was heisst "Kindeswohl"?

Die Gegnerinnen und Gegner zogen in Zweifel, dass die geplanten Änderungen tatsächlich im Interesse der Kinder sind. Zuerst sollte geklärt werden, was "Kindeswohl" überhaupt bedeute, sagte Pirmin Schwander (SVP/SZ). Streitfälle seien programmiert.

Es gehe nicht um die Frage, ob ein Kind bei gleichgeschlechtlichen Eltern gut aufgehoben sei oder nicht, versicherte der SVP-Nationalrat. "Selbstverständlich" könne ein Kind sich wohler fühlen bei einem gleichgeschlechtlichen Paar als in einer Familie mit Mutter und Vater, die wild zerstritten seien.

Vorwurf der "Salamitaktik"

Yves Nidegger (SVP/GE) stellte fest, die Öffnung der Adoption für Unverheiratete bedeute mehr Unsicherheit für das Kind. Das Paar könne sich trennen, ohne dass ein Richter im Spiel sei. Die Gesellschaft habe sich verändert, aber Kinder hätten, wenn sie zur Welt kämen, immer noch einen biologischen Vater und eine biologische Mutter.

Die Gegner befürchten auch, dass es sich nur um einen ersten Schritt handelt: In einem nächsten könnte gleichgeschlechtlichen Paaren auch die Adoption fremder Kinder erlaubt werden. Andreas Glarner (SVP/AG) sprach von "Salamitaktik". Sommaruga erinnerte daran, dass das Parlament die aktuelle Gesetzesrevision gefordert hatte. Über allfällige weitere Schritte werde ebenfalls das Parlament entscheiden können.

Tieferes Mindestalter

Die Stiefkindadoption ist nur ein Element der Revision. Der Nationalrat hatte am Montag noch über weitere Änderungen des Adoptionsrechts zu befinden. Das Mindestalter für die Adoption soll von 35 auf 28 Jahre gesenkt werden. Und die Dauer der Ehe soll nicht mehr ausschlaggebend sein: Das Paar muss künftig mindestens drei Jahre lang einen gemeinsamen Haushalt geführt haben, um ein Kind adoptieren zu können.

Eine Änderung will die Nationalratskommission bei den Auskunftsrechten adoptierter Kinder anbringen: Diese sollen nicht nur über ihre leiblichen Eltern Auskunft erhalten, sondern auch über ihre leiblichen Geschwister.

In Verbindung stehende Artikel




Gegner der Stiefkindadoption für Homosexuelle drohen mit Referendum





Das Bundeshaus ist bereit für die Sommersession





Ja zu Stiefkindadoption für Homosexuelle

Publireportagen

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung



Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung







Parlament

Coronavirus: Befristete Soforthilfe zugunsten der Medien Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. Fortsetzung


Ja zu Subventionen für Wasserkraftwerke bei tiefen Strompreisen Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der Ständerat ist am Dienstag auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt. Fortsetzung


Nationalrat genehmigt Millionen-Nachtragskredite Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. Fortsetzung


Ständerat geht bei Unternehmenssteuerreform taktisch vor Bern - Bei der Unternehmenssteuerreform III will der Ständerat der Wirtschaft weniger weit entgegenkommen als der Nationalrat. Die kleine Kammer hat am Montag die Interessen der Kantone im Auge behalten und verschiedene Steuervergünstigungen für Unternehmen abgelehnt. Fortsetzung


Keine Einigung über neue Steuerprivilegien für Unternehmen in Sicht Bern - Zu Beginn der Sommersession am Montagnachmittag beugt sich der Ständerat zum zweiten Mal über die Unternehmenssteuerreform III. Von einer Einigung sind die Räte weit entfernt: So weit wie der Nationalrat will die kleine Kammer der Wirtschaft nicht entgegenkommen. Fortsetzung


Inland

Alles ist bereit für die Eröffnung des Gotthard-Tunnels Bern - Mit einem Treffen der Verkehrsminister der Alpenländer am Dienstagnachmittag werden die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels eingeläutet. Wenige Stunden später wird der Tunnel der SBB übergeben. Fortsetzung


SBB behebt Fehler beim Billett-Preis Erstfeld UR - Fehlerhafte Preisberechnung: Wer das kombinierte Angebot für den Gotthard-Eröffnungsanlass vom Wochenende löste, bezahlte mehr, als wer Anreise und Gottardo-Shuttle einzeln kaufte. Nun aber hat die SBB das Problem gelöst. Fortsetzung


Fürs Vaterland: Kinder, Küche, Kirche zur Hälfte in Männerhand Bern - Mehr Power fürs Vaterland: Unter diesem bewusst provokativen Titel hat männer.ch ein Schweiz-Programm zur weltweiten MenCare-Kampagne gestartet. Das Ziel: Ein gesellschaftlicher Wandel hin zu einer fairen Gesellschaft und ein Ende des Kampfs der Geschlechter. Fortsetzung


Schweizer Bevölkerung steht hinter Kosten für Gotthard-Basistunnel Bern - Zwei Tage vor der Eröffnung erhält der Gotthard-Basistunnel viel Support aus der Bevölkerung: Acht von zehn Schweizerinnen und Schweizer erachten dessen Kosten als gerechtfertigt. Dies zeigt eine repräsentative Studie. Fortsetzung


Touristische Angebote auf Gotthard-Bergstrecke im Jahr 2017 Bern - Der Fahrplanwechsel Ende 2016 bringt neben kürzeren Fahrzeiten ins Tessin weitere Neuerungen, etwa für Touristen und Touristinnen am Gotthard. Bern, Olten SO und Aarau erhalten eine neue Frühverbindung nach Zürich, wie der aufliegende Fahrplanentwurf zeigt. Fortsetzung


Stellenmarkt.ch
Administrative/ r Sachbearbeiter/ in (80 - 100 %) Per 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung Das bewirken Sie bei uns Sie führen ein kleines Team und erbringen gemeinsam Dienstleistungen für Kundinnen...   Fortsetzung

Arbeitsinspektor/ in 100 % Das Arbeitsinspektorat beaufsichtigt in seinem Zuständigkeitsbereich die ordnungsgemässe Umsetzung der Bestimmungen über die Arbeitssicherheit und...   Fortsetzung

wissenschaftliche/ -r Mitarbeiter/ -in 80-100%-Pensum Für die Abteilung Wasser suchen wir eine/ -n wissenschaftliche/ -n Mitarbeiter/ -in Integraler Umweltschutz in der Landwirtschaft, 80-100%-Pensum....   Fortsetzung

ao. Staatsanwalt / -anwältin 70% mit Schwerpunkt medizinische Behandlungsfehler Stellenantritt: 1. April 2022 Arbeitsort: Bern Die Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben sucht per 1. April 2022 bis 30. September 2022, eine/ n...   Fortsetzung

Staatsanwaltsassistentin / Staatsanwaltsassistent 100% Stellenantritt: 1. Februar 2022 oder nach Vereinbarung Arbeitsort: Bern Für die Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Bern suchen wir per 1....   Fortsetzung

Sachbearbeiter/ in Einwohnerdienste (60 %) Per 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung Das bewirken Sie bei uns Sie erledigen zusammen mit einem motivierten Team kompetent, effizient und...   Fortsetzung

Hauswart/ in 100 % Per 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung Das bewirken Sie bei uns Sie pflegen und unterhalten in einem Dreierteam die Schulanlage Spiegel inklusive...   Fortsetzung

Mitarbeiter/ in Administration 100% <!-- --> Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) des Bezirks Dietikon ist eine interdisziplinär zusammengesetzte Fachbehörde und für den...   Fortsetzung