li / Quelle: pd / Mittwoch, 2. Mai 2012 / 08:26 h
Mit Informationen und wertvollen Tipps möchte die Kampagne aufzeigen, wer alles beteiligt ist, damit eine stillende Mutter nach der Babypause wieder ins Berufsleben einsteigen kann. Zudem sollen Arbeitgeber für die Bedürfnisse von stillenden Müttern sensibilisiert werden.
Erfolgreiches Stillen hängt nicht nur von der Mutter alleine ab. Mütter, die sich entscheiden, auch nach dem Wiedereinstieg ins Berufsleben weiterzustillen, brauchen von ihrem Umfeld Unterstützung. Nur so können sie es schaffen, den anspruchsvollen Alltag mit Stillen, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Nebst einer sorgfältigen Planung ist es wichtig, dass sowohl der Partner, wie auch der Arbeitgeber, Arbeitskollegen und allenfalls Grosseltern oder Freunde dazu beitragen, dass die berufstätige Mutter regelmässige Stillpausen einlegen oder Milch abpumpen kann.
Es lohnt sich, bereits vor dem Wiedereinstieg mit allen beteiligten Parteien abzusprechen, wer welche Aufgabe übernehmen kann. Idealerweise stellt der Arbeitgeber ein abschliessbares Stillzimmer zur Verfügung, das der Mutter optimale Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Stillen oder Abpumpen bietet. Damit die anspruchsvolle Planung gelingt, erhalten stillende Mütter über die Mail-Infolinie contact@medela.ch wertvolle Tipps und Informationen von Stillberaterinnen.
Der perfekte Start ins Leben
Muttermilch ist die bestmögliche Ernährung für Säuglinge. Sie liefert Kohlenhydrate, Fette, Proteine und Mineralien, bietet Schutz vor Infektionen und hat erst noch immer die richtige Temperatur.
Berufstätige stillende Mütter sind auf Unterstützung angewiesen. /


Muttermilch «wächst mit», sie passt sich den Bedürfnissen des älter werdenden Babys an. Stillen wirkt sich auch positiv auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind aus, denn durch das Stillen wird dem Kind Wohlbehagen, Schutz und Sicherheit vermittelt. So bekommt das Kind den bestmöglichen Start ins Leben.
Stillen fördert die innige Beziehung zwischen Mutter und Kind und bedeutet für das Baby Zuwendung, Nähe und Wärme. Gestillte Kinder haben ein geringeres Risiko, später übergewichtig zu werden. Sie lernen beim Stillen, ihr natürliches Sättigungsgefühl wahrzunehmen. An der Brust zu trinken ist anstrengend, und das Baby muss sich die Muttermilch «erarbeiten». Bereits die jüngsten Babys teilen sich ihre Kräfte ein und strengen sich nur so lange an, bis sie genügend getrunken haben. Gestillte Babys können deshalb im Erwachsenenalter besser auf ihr Sättigungsgefühl hören. Zudem hilft Stillen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Krebs und Allergien zu vermindern.
Hebammen, Stillberaterinnen, Mütterberaterinnen sowie Kinderärzt/innen empfehlen gemäss den Richtlinien der Weltgesundheits-Organisation (WHO) sechs Monate ausschliessliches Stillen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.stillkampagne.ch.