Wie AFP-Reporter berichteten, wurden die beiden Seiten von Polizisten voneinander getrennt.
In Hongkong ist die anfängliche Ruhe schon wieder vorbei. (Symbolbild) /


Im Stadtteil Mong Kok standen sich eine Gruppe von 200 Demonstranten und eine grössere Gruppe von Gegendemonstranten gegenüber, nachdem letztere mit dem Abbau von Barrikaden begonnen hatte.
Auch im Stadtteil Causeway Bay gab es Auseinandersetzungen zwischen rund 25 prodemokratischen Aktivisten und doppelt so vielen Gegendemonstranten.
Geschäftsleute oder Einsatzkrräfte?
Unklar war zunächst, ob es sich bei den Gegendemonstranten um Geschäftsleute handelte, die verärgert über die Lahmlegung von Teilen des öffentlichen Lebens waren. Einige Demonstranten mutmassten, es handle sich um angeheuerte Einsatzkräfte, die Unruhe stiften sollten.
Die Demokratiebewegung in Hongkong stemmt sich gegen eine von China beschlossene Wahlreform. Zwar soll die Bevölkerung Hongkongs im Jahr 2017 erstmals direkt einen Verwaltungschef wählen dürfen, jedoch will die Staatsführung in Peking die Kandidaten auswählen.
Dem derzeitigen Verwaltungschef Leung Chun Ying werfen die Demonstranten vor, Handlanger der chinesischen Führung zu sein, statt sich für die Interessen Hongkongs einzusetzen.