Im Mittelpunkt der Gespräche stehen vor allem die gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen die organisierte Drogenkriminalität, den Rauschgift- und Waffenschmuggel sowie die Einwanderung in die USA. Obama hatte vor seiner Ankunft bekräftigt, er wolle die Beziehungen zum südlichen Nachbarn vertiefen.
Es wird geschätzt, dass in den USA rund 14 Millionen Menschen ohne Papiere leben, die meisten davon sollen aus Mexiko stammen.
Barack Obama wolle die die Beziehungen zu Mexiko vertiefen. /


Ende des vergangenen Jahres haben die Behörden damit begonnen, die «Indocumentados» verstärkt in ihre Heimatländer zurückzuschicken.
Kundgebung vor US-Botschaft
Vor der amerikanischen Botschaft in Mexiko-Stadt versammelten sich zahlreiche Menschen, um für mehr Rechte der Gastarbeiter in den USA einzutreten. In einem Artikel, der in zahlreichen grossen Zeitungen in Lateinamerika veröffentlicht wurde, sagte Obama Mexiko auch Unterstützung beim Kampf gegen die Drogenkartelle zu.
Mexikos Sicherheitskräfte liefern sich seit Monaten blutige Kämpfe mit den Rauschgiftkartellen, die inzwischen auch in den USA aktiv sind.
Am Freitag wird Obama nach Trinidad weiterreisen, um dort am Gipfeltreffen der Organisation der Staaten Amerikas (OAS) teilzunehmen.
Allianz gegen den Rauschgifthandel
Im Hinblick auf das folgende Treffen in Trinidad schrieb Obama, er wolle den Staaten Amerikas eine Allianz gegen den Rauschgifthandel und gegen die kriminellen Netze vorschlagen, um den gemeinsamen Wohlstand und gemeinsame Sicherheit zu erreichen.
Venezuelas Staatschef Hugo Chávez kündigte bereits vor Beginn des Treffens ein Veto gegen die geplante Abschluss-Deklaration an. Der Streit soll sich um eine Passage bezüglich der Menschenrechtspolitik drehen.