Das nordeuropäische Land verteidigte seine Spitzenposition vor Australien und Island, wie der Jahresbericht des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP) zeigt. Noch vor der Schweiz liegen Kanada, Irland, die Niederlande, Schweden und Frankreich.
Die Schweiz belegt damit den gleichen Rang wie im Jahr zuvor. Allerdings basiert der Bericht auf Zahlen von 2007, die Wirtschaftskrise wurden damit noch nicht berücksichtigt. Das UNDP erwartet, dass sich die weltweite Rezession in vielen Ländern auf die Entwicklung auswirken wird.
Von den grossen Industriestaaten liegt Japan auf Platz 10, die USA auf 13, Deutschland auf 22 und China auf Platz 92 von insgesamt 182. Damit steigerte sich China um sieben Ränge und machte den grössten Schritt nach vorn.
Kongo als Schlusslicht
Kolumbien (Rang 77) und Peru (78) machten je fünf Plätze gut, Venezuela (58) vier Ränge.
Sorvägen auf den Lofoten in Norwegen. /


Gemäss UNO sind Verbesserungen bei der Bildung und bei den Einkommen verantwortlich für diese Steigerungen.
Zahlreiche Staaten fielen dagegen in der Rangliste zurück. Gründe dafür seien Konflikte, die Aids-Epidemie und wirtschaftliche Krisen. Jamaika (Rang 100) verlor acht Plätze, Tonga fünf, Ecuador und Libanon je drei. Die Schlusslichter der Rangliste sind Niger (182), Afghanistan und Sierra Leone.
Das ärmste Land der Welt ist dem Bericht zufolge die Demokratische Republik Kongo mit einem durchschnittlichen Jahres-Pro-Kopf-Einkommen von 297 Dollar.
Die UNO vergleicht seit 1990 die Entwicklungsstandards in ihren Mitgliedsländern. Für diese Erhebung werden unter anderem Daten zum Einkommen, zur Bildung und Lebenserwartung herangezogen.