Die Kommission soll dabei auch auf die UNO-Friedenstruppen und UNO-Personal in Haiti zurückgreifen können. Bislang sind rund 2000 Menschen in Haiti an Cholera gestorben, Tausende sind erkrankt.
Im vergangenen Monat war es nach Gerüchten, die Cholera sei von UNO-Hilfstruppen ins Land eingeschleppt worden, zu heftigen Unruhen gekommen. Viele Haitianer vermuten, dass UNO-Blauhelme aus Nepal die Krankheit auf die Insel brachten. Einen Vorwurf, den die Vereinten Nationen bislang zurückgewiesen haben.
Eine UNO-Untersuchungskommission soll die Herkunft des Cholera-Erregers in Haiti ermitteln. /


Offizielle Untersuchungen haben die Herkunft des Krankheitserregers bislang noch nicht klären können. Ban sagte, die Besorgnis der Bewohner sei jedoch legitim.
Nach UNO-Angaben hatte es schon vor der Ankündigung Kontakte zwischen der UNO und der Weltgesundheitsorganisation in Genf gegeben, die die personellen und finanziellen Mittel habe, um die Herkunft des Choleraerregers wissenschaftlich zu bestimmen.
Hauptaufgabe müsse es nach wie vor sein, Menschenleben zu retten, sagte Ban. Dazu müssten noch mehr Mittel bereitgestellt werden. Ausserdem würden noch mehr Ärzte, Krankenpfleger und medizinische Ausrüstung benötigt.