Sir Roger Moore (84) glaubt, dass ihm seine Vorliebe fürs Zocken die Rolle als James Bond sicherte. Der Schauspielveteran ('James Bond 007 - Im Angesicht des Todes') war stolze sieben Mal als der berühmte britische Spion auf der Leinwand zu sehen, was ihn zum bisher langlebigsten Bond-Darsteller macht. Ganze zwölf Jahre war die Figur Teil seines Lebens.Bevor der frühere Frauenschwarm den begehrten Part bekam, trat er in einer Reihe erfolgreicher Fernseh-Shows auf, darunter auch die Dauerbrenner-Serie 'Simon Templar'. Jetzt behauptete der Leinwandheld, dass seine Liebe fürs Glücksspiel bei den 'James Bond'-Produzenten auf Anklang gestossen sei.
Sir Roger Moore (2010). /


«Als ich in 'Simon Templar' war, dachte ich, ich wäre wie Bond, und zockte. Die Produzenten fanden, dass ich eine gute Neubesetzung abgeben würde», grinste der Brite in einem Interview mit 'BBC Breakfast'. Derzeit ist der Schauspieler in 'A Princess for Christmas' zu sehen, das Anfang des Monats auf dem 'Hallmark Channel' Premiere feierte. Der festliche Film sei eine willkommene Abwechslung von seinen hochwertigen Action-Streifen gewesen, sagte Moore: «Es gibt keine Bomben, keine Explosionen und niemand wird krank», erklärte der Star mit Anspielung auf die dramatischen Bond-Handlungen und ergänzte: «Das hier ist eine fröhliche Geschichte.»
In den frühen 50er Jahren arbeitete der Hollywoodler als männliches Model und war unter anderem in Printanzeigen für Strickwaren zu sehen, was ihm den lustigen Spitznamen 'The Big Knit' einbrachte. Der Filmstar muss lachen, wenn er an seinen anfänglichen Ruf zurückdenkt, der ihm von einem Landsmann und Schauspielkollegen verpasst worden war: «Von Sir Michael Caine!», verriet er.Der gebürtige Londoner kann auf eine glanzvolle Film- und Fernsehkarriere zurückblicken, allerdings schockiert es ihn, wenn er darüber nachdenkt, wie viele Jahre sein Erfolg schon andauert: «Es sind mehr als ich zählen kann», scherzte Sir Roger Moore.