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Schweiz noch nicht vom IWF angefragt
Bern - Die Schweiz hat bisher noch keine Anfrage erhalten, sich finanziell an Rettungsmassnahmen für die Euro-Zone zu beteiligen. Dies sagte SNB-Präsident Philipp Hildebrand am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Bern.
dyn / Quelle: sda / Donnerstag, 15. Dezember 2011 / 13:01 h
«Die Schweiz wird erst über allfällige Hilfsinstrumente entscheiden, wenn mehr Klarheit über die Vorgehensweise im Rettungsprozess besteht und eine konkrete Anfrage vorliegt», so Hildebrand. Mögliche IWF-Hilfsleistungen an die Euro-Zone könnten in der Schweiz die SNB oder auch die Regierung beschliessen.
Für die Rettung der Euro-Zone dürfte auch die Schweiz angefragt werden. /
Für allfällige Hilfeleistungen müsse aus SNB-Sicht allerdings diverse Kriterien erfüllt sein: Erstens müsste die EU und die Euro-Zone selber einen zentralen Beitrag zur Rettung leisten, was am letzten EU-Gipfel auch zum Ausdruck gebracht worden sei.
Zweitens müssten allfällige Hilfsmittel für die Eurozone über den Verteilkanal des IWF und nicht über einen anderen Kanal fliessen. Als drittes Kriterium führte Hildebrand die Forderung an, dass sich auch andere Länder ausserhalb der Euro-Zone und der EU sich entsprechend ihrer Wirtschaftsleistung an der Rettungsaktion beteiligen.
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