Das Forschungsinstitut EIU der britischen Zeitschrift «The Economist» hat eine Rangliste veröffentlicht mit der Bezeichnung «Where-to-be-born-Index». Dieser soll aussagen, in welchem Land man 2013 am besten geboren werden sollte.
«Komfortabel auf dem Spitzenplatz», wie es die Zeitschrift ausdrückt, liegt die Schweiz. Dort publizierte am Wochenende die Zeitung «Sonntag» die Rangliste.
Als der «Economist» die Rangliste letztmals berechnete - das war im Jahr 1988 - landeten die USA auf Platz eins, vor Frankreich und dem damaligen Westdeutschland.
Verschiedene Faktoren flossen in den Baby-Index ein: Wohlstandsindikatoren (wobei Prognosen bis 2030 beigezogen werden), Kriminalitätsraten, Gesundheitskennzahlen, das Vertrauen in die Institutionen, die demografische Entwicklung und so weiter.
Die Rangliste, die aussagt, in welchem Land ein Mensch, bezüglich Wohlstand, Sicherheit und Gesundheit, das Licht der Welt erblicken sollte, wird von der Schweiz angeführt. /


Mit Ausnahme von Australien und Kanada schafften es nur kleine Länder in die Top Ten. Nach der Schweiz folgt Australien auf Platz zwei, gefolgt von Norwegen, Schweden, Dänemark, Singapur, Neuseeland, Holland, Kanada und Hongkong. Die USA stürzten auf Platz 16 ab, vor allem wegen der gigantischen Schuldenlast, welche die Babys erben werden.
Die Rangliste umfasst 80 Länder. Auf dem letzten Platz liegt Nigeria, auf dem zweitletzten Kenia. Russland figuriert auf Platz 72, China auf Platz 49.