Wegen der schwierigen Sicherheitslage in der Provinz Amran nördlich der Hauptstadt Sanaa ziehen sich auch die Hilfsorganisationen zurück, wie der Leiter der Organisation «Islamic Relief», Saddam al-Edeini, der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag sagte.
«Die Gefechte werden von Tag zu Tag heftiger.» Die Zahl der Flüchtlinge steige und viele lebten unter schlimmen Bedingungen.
Seit Jahresbeginn Gebiet ausgedehnt
Die bewaffneten Auseinandersetzungen haben örtlichen Medien zufolge bereits Dutzende Menschen das Leben gekostet.
Im Jemen herrscht starke Unruhe. (Symbolbild) /


Auch am Donnerstag dauerten die Kämpfe an, wie das Nachrichtenportal «Mareb Press» berichtete.
Die Huthi-Rebellen, die sich zum saiditisch-schiitischen Islam bekennen, hatten 2004 einen bewaffneten Aufstand begonnen, um für ihre Stammesgebiete in der Nordprovinz Saada Unabhängigkeit zu erringen. Der Konflikt eskalierte mehrfach zum Bürgerkrieg. Seit Jahresbeginn dehnten die Huthi ihr Herrschaftsgebiet deutlich in Richtung Süden aus.