Der Royal unterstützt die '#FeelNoShame HIV/AIDS'-Kampagne, die Menschen ermutigen will, offener mit ihren Schwächen umzugehen. Damit sollen falsche Scham und Vorurteile ausgemerzt werden.
Prinz Harry für die Kampagne #feelnoshame am Weltaidstag 2014. /


Harry gründete 2006 mit Prinz Seeiso von Lesotho (48) die Charity-Organisation Sentebale, die hinter der Kampagne steckt, und sich für HIV-Infizierte einsetzt.
In einem Video, das für diesen Zweck gedreht wurde, entschied sich der britische Rotschopf dazu, ebenfalls ein persönliches Geheimnis preiszugeben.Viele nehmen wohl an, dass dem meist gut gelaunten Blaublüter öffentliche Auftritte nichts ausmachen, schliesslich gehören sie zu seinem Alltag - aber Pustekuchen! «Heute, am Welt-Aids-Tag, ist mein Geheimnis, dass - ob ihr es glaubt oder nicht - ich unglaublich nervös werde, bevor ich eine öffentliche Rede halte, ganz egal, wie gross das Publikum ist», gab er im Clip zu.
«Trotz der Tatsache, dass ich die ganze Zeit Witze reise und lache, werde ich unglaublich nervös, wenn nicht sogar ängstlich, bevor ich in einen Raum voller Menschen gehe und einen Anzug trage.»
Nun hoffe er, dass sich die Offenbarung nicht als Bumerang entpuppe: «Jetzt, da ich das zugegeben habe, werde ich mir vermutlich sogar noch mehr Sorgen machen, dass mich die Leute angucken. Aber danke an alle, die daran teilgenommen haben, ich muss so vielen Menschen wie nur möglich Mut machen, damit sie sich engagieren.»
Um seine Unterstützung zu zeigen, trug Harry eine rote Aids-Schleife, die an seinem grauen Pullover steckte. Er hofft, dass viele Menschen den Hashtag 'FeelNoShame' bei Twitter benutzen, um ihre Gedanken mit der Öffentlichkeit zu teilen und anderen, die an HIV/Aids leiden, Mut zu machen.
«Tausende von Kindern sterben unnötigerweise, weil sie sich zu sehr schämen, um über HIV zu sprechen und sich Hilfe zu suchen. Deshalb rief Sentebale am Welt-Aids-Tag die '#FeelNoShame'-Kampagne ins Leben, die das Teilen von Geheimnissen feiert - verbreitet das Wort, das das Stigma und die Scham ausrottet und Leben rettet», hiess es in einer Stellungnahme der Charity-Organisation von Prinz Harry.