Die internationalen Sanktionen könnten eine Änderung der Investitionspolitik, die Besteuerung der Fonds aus Steuerparadiesen und die Rücknahme von Hilfen umfassen, sagte Brown in Evian.
Sarkozy erklärte, diverse Länder seien bereits von der «schwarzen Liste» der nicht kooperierenden Länder auf die «graue Liste» der Länder gewechselt, die eine Zusammenarbeit versprächen. Jetzt müssten sie das umsetzen und auch von der grauen Liste herunterkommen.
«Hand in Hand»
«Hand in Hand» wollten London und Paris auch für einen «neuen weltweiten Kapitalismus» arbeiten, sagte Sarkozy weiter. «Dieses Jahr 2009 ist entscheidend für die Regulierung.»
Die «verrückte Entlöhnung» von Spekulanten und das Eingehen «unannehmbarer Risiken» müssten ein Ende haben.
Steuerparadiese sollen mit Sanktionen ab März 2010 zu Transparenz gezwungen werden. /


«Je mehr man spekuliert, desto mehr gewinnt man - das akzeptieren wir nicht.» Boni solle es für das Schaffen von Werten geben, nicht für Spekulation.
Weiter kamen die beiden überein, am G8-Gipfel diese Woche in Italien für die Verabschiedung mittelfristiger Klimaziele einzutreten.
Stärke Kontrolle des Ölpreises
Grossbritannien schloss sich zudem Frankreichs Initiative für eine stärkere Kontrolle des Ölpreises an. Es werde dazu Gespräche mit den G8-Partnern, mit Saudi-Arabien, mit der OPEC und den G20-Staaten geben.
Sarkozy hatte Ölproduzenten und -Verbraucher im Mai zu einer Abstimmung des Preises aufgefordert, um Importländer vor Schwankungen am Ölmarkt zu schützen. Der französische Präsident hat angekündigt, diesen Vorschlag auch auf dem G8-Gipfel vorzulegen.