Das sind fast 50 Prozent mehr als noch vor 15 Jahren. Damals waren Frauen erst mit durchschnittlich 11,3 Prozent in Parlamenten rund um den Globus vertreten.
Von der Zielvorgabe der Weltfrauenkonferenz in Peking vor 15 Jahren, 30 Prozent der parlamentarischen Gewalt in Frauenhände zu geben, sei die internationale Gemeinschaft allerdings noch Jahre entfernt, hiess es bei Veranstaltungen zum diesjährigen Weltfrauentag vom kommenden Montag.
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüsste vor Delegierten aus aller Welt, dass «mehr und mehr Länder die Gleichberechtigung von Frauen gesetzlich fördern».
Die Übertragung von Verantwortung auf Frauen «ist wirtschaftlich und gesellschaftlich ein Muss», sagte Ban in einer Rede.
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon: «Frauen tragen derzeit noch das schwerste Los.» (Archivbild) /


«Wohin wir auch schauen - besonders durch die Linsen der Armut - tragen Frauen derzeit noch das schwerste Los».
Gutes Beispiel
Die UNO ginge mit gutem Beispiel voran. Er habe dafür gesorgt, dass die Zahl von Frauen in den Spitzenpositionen der Weltorganisation seit Beginn seiner Amtszeit 2007 um 40 Prozent gestiegen sei. Das sei aber noch nicht genug.
Er strebe an, dass ebenso viele Frauen wie Männer in vergleichbaren Positionen bei der Organisation beschäftigt werden, führte der UNO-Chef aus. Das gelte auch für die Friedensmissionen.