«Es gab einige Zweifel daran, ob Spanien es mit den Massnahmen, die es zu ergreifen hatte, ernst meint. Daher ist dieser Schritt ein positives Signal», sagte der Portfolio-Manager John Massey von SunAmerica Asset Management. Besonders gefragt waren Technologie- und Industrietitel.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 1,4 Prozent höher bei 10.896 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 1,4 Prozent auf 1171 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq legte 2,1 Prozent auf 2425 Punkte zu.
Nach dem gewaltigen Schutzschirm für klamme Euro-Staaten vom Wochenende wirkte der Sparwille Spaniens nun wie frischer Balsam.
Der Dow-Jones-Index ging 1,4 Prozent höher aus dem Handel. (Symbolbild) /


Die Regierung in Madrid kündigte an, bis 2011 zusätzliche 15 Milliarden Euro einzusparen.
Positive Signale aus Europa
Zudem gab die EU-Kommission den Startschuss für die Debatte über eine stärkere Kontrolle der Staatshaushalte. Dies nahm den Investoren die Sorge, die Euro-Staaten würden sich nicht langfristig sanieren.
«Die Lage in Europa sieht nun viel besser aus als noch vor zwei Wochen», meinte der unabhängige Marktstratege Douglas Peta. Dies sei ein positives Zeichen für den Welthandel.
An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,27 Milliarden Aktien den Besitzer. 2661 Werte legten zu, 437 gaben nach und 63 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,27 Milliarden Aktien 2221 im Plus, 494 im Minus und 81 unverändert.