Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss mit einem Plus von 1,8 Prozent auf 9691 Punkte und damit auf dem höchsten Stand seit zwei Monaten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 1,4 Prozent auf 844 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Taiwan, Südkorea, Singapur und Australien verzeichneten deutliche Aufschläge.
Die Bank of Japan (BoJ) hatte im Kampf gegen die Wirtschaftskrise und den starken Yen den Zinssatz am Dienstag auf 0,0 bis 0,1 von zuvor 0,1 Prozent reduziert.
Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss auf 9691 Punkte. /


Zudem flutet sie den Markt weiter mit billigem Geld, indem sie über einen Fonds Vermögenswerte kaufen will.
Börsennotierte Immobilientitel sind grösste Gewinner
Zu den grössten Gewinnern gehörten börsennotierte Immobilientitel (REITs), da die Währungshüter unerwartet auch diese Titel kaufen wollen, um Geld in die Wirtschaft zu pumpen. Gleichzeitig bremste die relative Stärke der Landeswährung Yen die Kursgewinne.
Der Euro notierte im asiatischen Handel weiter nahe seinem jüngsten Acht-Monatshoch. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete 1,3844 Dollar und damit fast genau so viel wie am Dienstagabend in New York. Der Dollar fiel zum Yen etwas auf 83,14 Yen. Der Dollar war unter Verkaufsdruck geraten, da die US-Notenbank Fed weitere Liquiditätshilfen für die kriselnde Wirtschaft in Betracht zieht.