Laurent Roussey (Trainer Sion):
«Wir hatten einen perfekten Start mit den beiden Toren. Aber danach zeigten wir keine perfekte Leistung. Wir liessen uns nach der Pause zu weit zurück drängen. Weil wir das dritte Tor nicht erzielten, blieb immer die Gefahr, dass das Spiel wegen eines Gegentores kehren könnte. Nach diesem Spiel weiss ich nun, weshalb der FC Sion nie einen Cupfinal verliert. Die Emotionen der Fans überstrahlen alles, was ich bisher erlebt habe. Ich habe viel von diesen Finals gehört bei den Wallisern.
Rodrigo (l.) und Geoffrey Serey Die präsentieren stolz den Pokal. /


Aber erst jetzt kann ich erfassen, welche überragende Dimension dies alles hat.»
Christian Constantin (Präsident Sion):
«Es war kein tolle Leistung von uns, aber im Final zählt nur der Sieg. Und wenn man einen Final gewinnt, dann ist man auch zufrieden. Roussey hat die Ziele erreicht, die wir definiert haben. Er hat den Cup gewonnen und sich in der Meisterschaft für die Europa League qualifiziert. Seine Zukunft? Morgen treffen wir uns auf einen Kaffee und dann schauen wir weiter.»
Bernard Challandes (Trainer Xamax):
«Ich bin enttäuscht über das Resultat und wütend über die Art wie die Niederlage zustande kam. Ich habe immer wieder betont, wie gefährlich Sion bei stehenden Bällen ist, und dass vor allem Vanczak ein herausragender Kopfballspieler ist. Und was passiert? Wir kassieren in den ersten sechs Minuten zwei Tore nach stehenden Bällen. Und eines davon schiesst Vanczak...»