Die Bruttoanlageinvestitionen sanken dagegen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Donnerstag mitteilte. Vor allem die inländisch erbrachten Dienstleistungen trugen zum Wachstum bei, die Industrie und die Finanzdienstleistungen hingegen nicht. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 wuchs das BIP um 2,3 Prozent.
Das Wachstum des privaten Konsums betrug gegenüber dem ersten Quartal saisonbereinigt 0,2 Prozent. Die Bruttoinlandinvestitionen sanken um 2 Prozent. Die Warenexporte (ohne Edelmetalle, Edel- und Schmucksteine, Kunstgegenstände und Antiquitäten) stiegen im zweiten Quartal um 0,9 Prozent.
Trotz starkem Franken weist die Schweizer Wirtschaft ein Wachstum auf. /


Chemikalien und verwandte Produkte sowie die Uhren waren hier Zugpferde.
Tourismusexporte stagnieren
Dienstleistungen wurden im zweiten Quartal um 6,2 Prozent weniger ausgeführt. Die Tourismusexporte stagnierten. Auch die Dienstleistungsimporte gingen zurück.
Positiv zum BIP-Wachstum trugen im zweiten Quartal Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Nachrichtendienste mit einem Wachstum von 0,9 Prozent bei. Auch der durch öffentliche Dienstleistungen geprägte Sektor trug mit seinem Plus von 0,7 Prozent zum Wachstum bei.
Die Wertschöpfung in der Industrie stagnierte und ging bei den Finanzmarktdienstleistungen leicht um 0,1 Prozent zurück.