Nach ungefähr acht Minuten ist das Erfrischungsgetränk zubereitet. Bislang musste Tee erst gebrüht und nach dem Abkühlen kaltgestellt werden. Alternativ greifen Verbraucher im Sommer daher eher zu stark zuckerhaltigen Eistees, Limonaden oder dem derzeitigen Trendgetränk Bubble Tea.
Kalorienbombe Bubble Tea
«Der Zuckergehalt des Bubble Teas entspricht je nach Sorte der Menge von 20-30 Zuckerwürfeln in einem grossen Becher. Extrem süsse Geschmacksvarianten mit Milch lassen damit sogar Colagetränke hinter sich», warnen unter anderem Experten der Landeszahnärztekammer Hessen. Als zahngesunde, durstlöschende und garantiert nicht dickmachende Getränke kämen nur Wasser, Mineralwasser und ungesüsste Tees infrage.
Wettrennen um Kaltmischungen
Diese Nische bedient etwa das Düsseldorfer Unternehmen Usables GmbH.
Der Tee zieht in kaltem Wasser und entfaltet trotzdem seinen vollen Geschmack. (Symbolbild) /


Ursprünglich als reiner Werbeartikel für Firmen gedacht, sind die Teebeutel für kaltes Wasser ab August nun auch für Privatkunden online bestellbar. «Alle Teesorten sind mit einem ungesüssten Fruchtgeschmack versetzt. Ein 200 ml Glas Kirsche-Cranberry hat z.B. nur fünf Kalorien und das natürlich ohne Süssstoffe», versichert Geschäftsführer Oliver Plantenberg gegenüber pressetext.
Bislang gibt es die neuen Tees nur als Früchteteemischungen. «Das hängt eben von den Zutaten ab. Es funktioniert nur bei bestimmten Teesorten, wir können leider noch keinen schwarzen oder grünen Tee anbieten», erklärt Plantenberg. Teeanbieter Milford hat ebenfalls die Marktlücke entdeckt und bietet aktuell drei fruchtige «kühl & lecker» Geschmacksvarianten an.