Gouverneur Hirokazu Nakaima gab demnach grünes Licht für die notwendigen Vorarbeiten am neuen Standort. Das unterzeichnete Dokument sei am Morgen in der Vertretung des Verteidigungsministeriums auf Okinawa eingetroffen.
Der US-Stützpunkt ist bei der Bevölkerung von Okinawa äusserst unbeliebt.
Das Tauziehen um die Verlegung des US-Militärstützpunkts auf der japanischen Insel Okinawa ist offenbar endgültig beendet. (Archivbild) /


Während die einheimische Wirtschaft von der Truppenpräsenz profitiert, klagen viele Anwohner über steigende Kriminalität, Lärmbelästigung und Unfälle.
Ein Grossteil der in Japan stationierten US-Soldaten ist auf der Insel im Einsatz. Für Washington ist sie vor allem wegen ihrer Nähe zu China, Taiwan und der koreanischen Halbinsel von grosser strategischer Bedeutung.
Gouverneur Nakaima hatte seinen Widerstand erst in dieser Woche nach einem Treffen mit Ministerpräsident Shinzo Abe aufgegeben. Dieser sagte dem Gouverneur zu, die Wirtschaft der Insel bis 2021 jährlich mit grosszügigen Finanzspritzen zu unterstützen. Nakaima wollte sich später am Tag selbst zu seiner Entscheidung äussern.
Der Stützpunkt-Streit hatte über Jahrzehnte immer wieder die Beziehungen zwischen Tokio und Washington belastet.