In der nordfranzösischen Gemeinde Picauville nahmen Soldaten der USA und Deutschland an einer Zeremonie zu Ehren getöteter US-Piloten teil. Historische US-Militärflugzeuge überflogen den Ort, aus denen unter anderem die Enkeltochter des berühmten US-Weltkrieg-Generals George Patton, Helen Patton, per Fallschirm sprang.
Im weiter östlich gelegenen Bénouville trafen Prinz Charles und seine Frau Camilla britische Weltkriegs-Veteranen. Der britische Thronfolger überquerte die Brücke Pegasus Bridge, die in der Nacht zum 6. Juni 1944 zu Beginn der Alliierten-Landung von britischen Soldaten eingenommen worden war.
Am Nachmittag wohnten Charles und Camilla dem Absprung von 300 Fallschirmspringern über der Gemeinde Ranville bei.
Queen Elizabeth II. ist in Frankreich zu Staatsbesuch. (Symbolbild) /


Ranville gilt als erste Gemeinde auf französischem Festland, die von der Nazi-Besetzung befreit wurde.
Queen reist im Zug
Die britische Königin Elizabeth II. kam am Nachmittag in Frankreich an. Am Pariser Gare du Nord wurden sie und ihr Mann Prinz Philip nach der Ankunft ihres Eurostar-Zugs von 300 begeisterten Schaulustigen begrüsst. In der französischen Hauptstadt stand ein Empfang durch Präsident François Hollande auf dem Programm.
Die Staats- und Regierungschefs von rund 20 Länder werden am Freitag bei einer grossen Gedenkzeremonie in Ouistreham an der nordfranzösischen Küste an die Alliierten-Invasion vor 70 Jahren erinnern. Unter ihnen sind US-Präsident Barack Obama, der russische Staatschef Wladimir Putin, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Königin Elizabeth II. Geplant sind auch ein feierliches Mittagessen für die Ehrengäste sowie mehrere binationale Zeremonien.