In Hollywood ist der Schauspieler ('Der Hobbit') ein Megastar, zweimal wurde er schon für den Oscar nominiert. Auch wenn er nicht mehr der Jüngste ist: Ian will weiterarbeiten. Besonders seine neue Rolle als Sherlock Holmes im hohen Alter gibt ihm die Hoffnung, dass noch mehr in ihm steckt.
«Na ja, ich bin gerade 76 geworden, Sherlock ist im Film 93, da dachte ich mir, 'Ach, ein bisschen Zeit hast du ja noch», lächelte er im Interview mit 'Cover Media'. «Ich gebe niemals auf, auch am Ende gibt es noch Dinge, die man über sich selbst und die Welt erfahren kann. Das ist doch ein gutes Motto für einen älteren Menschen.
Ian McKellen findet es schön, wenn ältere Menschen ihr Leben geniessen. /


Die alten Leute, die ich kenne und die immer weitermachen, geniessen ihr Leben wirklich. Auch wenn ihnen alles wehtut!»
Voller Energie zeigt Ian sich auch in dem Film 'Mr. Holmes', wo es um einen ungelösten Fall geht, den der Detektiv einfach nicht in Ruhe lässt. Es wirft einen ganz neuen Blick auf die Geschichten von dem Schriftsteller Arthur Conan Doyle und das gab dem Star auch das nötige Selbstbewusstsein, um die Rolle anzunehmen.
«Eine Rolle zu spielen, die schon so viele vor mir gespielt haben, ist wirklich nicht so schwer oder so rätselhaft, wie man es sich vielleicht vorstellt», versicherte Ian McKellen. «Als ich zum Beispiel Hamlet spielte: Hätte ich damals darüber nachgedacht, wie viele ihn vor mit schon gespielt haben, hätte ich die Bühne niemals betreten. Aber man macht es trotzdem, weil so viele, die Hamlet spielten, damit Erfolg hatten. Es ist eine wundervolle Rolle, verweigere es dir also nicht, Hamlet in dir selbst zu entdecken.»