Schon 1988 - in einer Zeit, in der Homosexualität noch viel kritischer gesehen wurde - outete sich der legendäre Schauspieler ('Der Herr der Ringe'). Doch statt danach in Hollywood geächtet zu werden, nahm seine Karriere ihren Lauf - und gelangte dabei in Sphären, die sich der Brite niemals hätte träumen lassen.
Kein Wunder, dass Ian noch heute voll hinter seinem Outing steht und auch anderen Jungschauspielern dazu rät, ihre Sexualität nicht zu verstecken: «Alles geschah nach meinem Coming-Out...», erinnerte er sich gegenüber dem 'Hollywood Reporter'. «Ich hatte keine Ahnung gehabt, dass diese kleine Geschichte so auf meinen Schultern lastete.
Wenn Megastar Ian McKellen eines gelernt hat, dann, dass niemand seine Sexualität verstecken sollte. /


Das ist also die Botschaft, die ich jedem überbringen kann, der glaubt, er dürfe sich der Karriere zuliebe nicht outen: Ich musste das nicht.»
Glücklich in Hollywood
Mit seiner Offenheit ist Ian McKellen in guter Gesellschaft, denn immer mehr homosexuelle Stars stehen zu sich - allen voran Neil Patrick Harris, Zachary Quinto, Matt Bomer und Luke Evans. Trotzdem gibt es sicherlich noch viele Promis, die ihre Liebe nicht öffentlich ausleben wollen, weil sie glauben, sonst keine Chance in der Traumfabrik zu haben.
«Möchtest du wirklich ein berühmter Filmstar sein, der Sexszenen mit Frauen dreht und im Privaten ein unglücklicher Schwuler ist?», wollte der Künstler wissen. «Vergiss die Karriere lieber! Sich nicht zu outen ist wirklich ein schlimmes Leben. Geh durch diese Tür, stosse sie weit auf und sei du selbst!»
Hoffentlich nehmen sich viele ein Beispiel an Ian McKellen und werden glücklich - auch in Hollywood.