Diesen Optimismus verbreitet die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) in ihren Prognosen zum Schweizer Tourismus, die sie am Dienstag in Zürich veröffentlicht hat.
Demnach sank zwar in der Wintersaison die Zahl der Logiernächte um 1,6 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum. Als Hauptursachen dafür machen die Experten die ungünstigen Schneebedingungen, globale Unruhen sowie die anhaltende Frankenstärke aus.
Nach der schwierigen Wintersaison hellen sich die Aussichten für den Schweizer Tourismus während der Sommermonate allerdings wieder auf. Die inländischen Übernachtungszahlen sollen dabei um 1,3 Prozent zulegen.
Der Schweizer Tourismus kann auf die gute Nachfrage der Inländer zählen. /


Die Übernachtungszahlen ausländischer Besucher prognostiziert die KOF sogar um 1,5 Prozent höher.
Städtereisen beliebt
Die Aussichten sind dabei für die städtischen Gebiete optimistischer und weisen laut den Fachleuten eine höhere Wachstumsdynamik auf. Dies liegt vor allem an der generellen Beliebtheit von Städtereisen, der Verschiebung der Gästestruktur hin zu ferner gelegenen Märkten, welche den Besuch von Städten statt den Alpenraum präferieren, und infolge der stabilen Nachfrage nach Geschäftsreisen in urbane Zentren.
Ein weiteres Standbein für den Schweizer Tourismus bildet die Nachfrage der Inländer. Praktisch alle Tagesreisen und rund 40 Prozent der Übernachtungsreisen der Schweizer Wohnbevölkerung finden laut einem Communiqué der KOF im Inland statt und bilden damit einen wichtigen Pfeiler für den hiesigen Tourismus.