In deutschen Baden sollen 120 Arbeitsplätze wegfallen, weitere 180 in anderen Ländern. Die Sparte produziert Geräte zur Brand- und Einbruchabwehr wie Feuermelder, Gaslösch- und Alarmanlagen und Videoüberwachungssysteme.
In der Schweiz sind 40 Siemens-Beschäftigte von diesem Abbau betroffen, wie Siemens Schweiz-Sprecher Benno Estermann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA erklärte. Insgesamt baue Siemens in der Schweiz 110 Stellen am Sitz der Sparte Gebäudetechnik und im Bereich Heizung, Lüftung und Klima ab.
Anfang Juli hatten einige Schweizer Zeitungen diesen Abbau vermeldet.
Die Hälfte des Job-Abbaus in der Schweiz soll ohne Entlassungen realisiert werden. /


Es gab keine offizielle Unternehmensmitteilung.
Keine Besserung in Sicht
Das Management habe sich zu diesem Schritt entschlossen, weil die Nachfrage in diesen Bereichen stark eingebrochen sei und in den nächsten zwei Jahren keine Besserung in Sicht sei, sagte Estermann. Die Stellenstreichung sei nicht Teil des vor einem Jahr angekündigten Abbaus von weltweit knapp 17'000 Stellen.
Mindestens die Hälfte des aktuellen Abbaus in der Schweiz solle durch interne Versetzungen, Frühpensionierungen und natürliche Fluktuation realisiert werden, sagte Estermann. Die Beschäftigten würden in den nächsten Wochen näher informiert.
Siemens beschäftigt in der Schweiz laut dem Mediensprecher rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 3500 bei der Regionalgesellschaft Siemens Schweiz.