Ziel des neuen Verbands sei es, den Druck auf Parlament, Regierung und Behörden aufrecht zu erhalten, wie der Dachverband Komplementärmedizin mitteilte. Auch will der Verband die Umsetzung der Kernforderungen begleiten.
Zu diesen Forderungen gehören unter anderem die Förderung der integrativen Medizin und die Aufnahme der ärztlichen Komplementärmedizin in die Grundversicherung.
Grosser Handlungsbedarf
Die Antworten des Bundesrates auf parlamentarische Vorstösse zeigten, wie gross der Handlungsbedarf nach wie vor sei, heisst es in der Mitteilung. Die Regierung schlage einzig im Heilmittelgesetz gewisse Anpassungen vor.
Die Komplementärmedizin soll in einem eigenen Dachverband endlich vorankommen. (Symbolbild) /


Der neue Dachverband wird die Geschäftsstelle der bereits bestehenden parlamentarischen Gruppe Komplementärmedizin übernehmen. 67 Prozent der Bevölkerung und alle Stände hatten am 17. Mai dem Verfassungsartikel für Komplementärmedizin zugestimmt.
Dem Dachverband haben sich unter anderen einschlägige Ärzte- und Therapeutenorganisationen, Spitäler, der Drogistenverband und der Verband für komplementärmedizinische Heilmittel angeschlossen.