Bei einer gemeinsamen Parade afghanischer und Nato-Truppen auf dem Luftwaffenstützpunkt Kandahar waren beide um demonstrative Freundlichkeit bemüht.
«Ich bin stolz, ihn als Freund bezeichnen zu können», sagte Karsai über den britischen Premier. Ihre Beziehung sei vertrauensvoll. Auch Brown sagte, das Verhältnis sei sehr gut.
Mehr Unterstützung gefordert
Der britische Premier hatte sich zuletzt besonders kritisch über die Regierung Karsai geäussert. Dieser war im August in einer von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl im Amt bestätigt worden.
Gordon Brown hatte sich zuletzt kritisch über die Regierung Karsai geäussert. (Archivbild) /


Karsai bezeichnete die Äusserungen Browns vergangene Woche in einem Interview als sehr bedauerlich und äusserst beleidigend.
Brown sagte, die nächsten Monate seien «entscheidend» für den Einsatz. Er rief zudem die afghanische Regierung zu mehr Unterstützung im Kampf gegen die Taliban auf.
Vergangene Woche wurde der 100. Brite in diesem Jahr in Afghanistan getötet. Grossbritannien stellt mehr als 10'000 Soldaten in dem Konflikt.