Der Umsatz dagegen stieg um 6 Prozent auf 11,641 Mrd. Dollar, wie Syngenta am Mittwoch mitteilte. Konzernchef Mike Mack erklärte, Syngenta habe den Umsatz seit der Gründung vor zehn Jahren fast verdoppelt. Besonders schnell sei der Konzern in den Schwellenländern gewachsen, wo inzwischen fast 50 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet werden.
Im Saatgutgeschäft stiegen die Verkäufe im vergangenen Jahr bei insgesamt unveränderten Preisen um 8 Prozent auf 2,8 Mrd. Dollar. Die Marge - Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBIDTA) gemessen am Umsatz - stieg auf 12,7 (Vorjahr: 10,0) Prozent.
Im Pflanzenschutzgeschäft ging die Marge dagegen von 26,9 auf 24,7 Prozent zurück, da die Preise um 6 Prozent sanken. Der Umsatz wuchs dank höherer Absatzmengen dennoch um 3 Prozent auf 8,9 Mrd. Dollar.
Sparten werden fusioniert
Konzernchef Mack will die beiden Sparten bis Ende 2012 vollständig zusammenführen.
Forschungsstandort Stein des Agribusiness-Konzerns Syngenta. /


Die kommerzielle Integration solle bis 2015 zu Kosteneinsparungen von rund 150 Mio. Dollar führen. Bei der Beschaffung und in der Zuliefererkette sollen weitere rund 500 Mio. Dollar eingespart werden.
Damit soll die gruppenweite EBITDA-Marge bis im Jahr 2015 wieder auf 22 bis 24 Prozent steigen. Vergangenes Jahr ist sie von 22,1 auf 21,5 Prozent gesunken.
Trotz des Gewinnrückgangs und der angekündigten Einsparungen sollen die Aktionäre von einer auf 7 (Vorjahr: 6) Franken erhöhten Dividende profitieren. Zudem plant Syngenta 2011 Aktienrückkäufe für 200 Mio. Dollar. Insgesamt soll der Kapitalrückfluss rund 850 Mio. Dollar betragen.