Damit stieg die Zahl der seit Freitag bei israelischen Luftangriffen getöteten Palästinenser im Gazastreifen auf mindestens 21. Der Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste teilte mit, mehr als 30 Menschen seien bei den neuen Angriffen verletzt worden, darunter Frauen und Kinder.
Bei zwei der getöteten Palästinenser handelte es sich um Mitglieder des Islamischen Dschihad, wie die Gruppe erklärte. Die Organisation wird für die Mehrheit der Raketenangriffe auf Israel verantwortlich gemacht.
Auch die Raketenangriffe auf Israel dauerten in der Nacht an. Mindestens vier Grad-Raketen mit längerer Reichweite seien im Bereich der Städte Beerscheva und Aschkelon eingeschlagen, berichtete der israelische Sender weiter.
Es sei niemand verletzt worden. Am Sonntag war eine Rakete in einer Schule in Beerscheva eingeschlagen.
Israelische Luftwaffe. (Symbolbild) /


Eine Frau erlitt Verletzungen. Auch am Montag blieben etwa 200'000 israelische Schulkinder im Umkreis des Gazastreifens zu Hause. Seit Freitag haben militante Palästinenser mehr als 130 Raketen auf Israel abgefeuert.
Ägypten vermittelt
Nach Medienberichten bemüht Ägypten sich um eine Waffenruhe zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas, die im Namen anderer militanter Organisationen verhandelt.
Für Montagabend ist in New York zudem ein Treffen des Nahost-Quartetts geplant, das sich um die Wiederbelebung des Friedensprozesses in der Region bemüht. Dem Viererbund gehören die USA, Russland, die Vereinten Nationen und die Europäische Union an.
Die schlimmste Welle der Gewalt seit einem halben Jahr war durch die Tötung des Anführers der militanten Palästinenserorganisation Volkswiderstandskomitee ausgelöst worden.
Zuher al Kesi starb, als sein Auto am Freitag im Gaza von israelischen Raketen getroffen wurde. Nach israelischen Angaben soll er einen grösseren Anschlag an der Grenze zu Ägypten geplant haben.