Weil der Stürmer im Spiel gegen Portugal (2:3) nach seinem Tor zum 2:2 beim Torjubel den Bund seiner Unterhose mit der Werbung für einen irischen Wettanbieter («Paddy Power») drauf entblösste, bittet ihn der europäische Verband zur Kasse.
Die UEFA verurteilte den Stürmer von Sunderland nun zu einer Busse von 100'000 Euro und einer Sperre im nächsten Wettbewerbsspiel. Deshalb wird der 24-Jährige am 8. September Dänemarks Auftaktspiel in der WM-Qualifikation 2014 gegen Tschechien verpassen.
Drakonische Strafe wirkt befremdend
Die Busse kann der Millionär Bendtner, der bei Arsenal in der englischen Premier League unter Vertrag steht, verschmerzen.
Nicklas Bendtner wird die Geldbusse verschmerzen können. /


Zumal sein Werbepartner längst angekündigt hat, einen allfälligen Betrag zu übernehmen. Dennoch wirkt diese drakonische Strafe der Disziplinarkommission der UEFA befremdend.
Erst vor vier Tagen hatte sie gegen den kroatischen Verband wegen dessen pöbelnder Fans (sie warfen Petarden auf das Feld, ein Flitzer rannte über den Platz zu Trainer Slaven Bilic) eine Busse von 25'000 Euro ausgesprochen. Dass Bendtners (unbeabsichtigte?) Werbeaktion viermal schwerer wiegen sollte als das nicht ungefährliche Fehlverhalten des kroatischen Anhangs, ist unverständlich.