Die mit modernen audiovisuellen Mitteln gestaltete Ausstellung zur Erinnerung an die sechs Millionen von den Nazis ermordeten europäischen Juden wurde von Experten des Museums «Jad Waschem» in Jerusalem konzipiert. Jad Washem bedeutet «Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust».
«Wir wollen die Besucher nicht schockieren, wir wollen eine Erfahrung vermitteln.
Das Holocaust-Mahnmahl «Jad Vashem» in Jerusalem. /


Es soll ein Anstoss sein, etwas zum Nachdenken und Überdenken», sagte Kurator Avner Shalev.
Einer der Schwerpunkte der Ausstellung ist das «Buch der Namen», das die Namen von 4,3 Millionen Ermordeten auflistet. Die mühsame Suche nach der Identität der Toten sei noch lange nicht vorbei, betonte Shalev. «Wir hoffen, dass wir in zwei bis drei Jahren die fünf Millionen-Marke überschreiten werden.»