Die Syrien-Verhandlungen in Genf waren stockend angelaufen. Die Delegation des HNC sagte am Dienstag ein Treffen mit dem UNO-Beauftragten Staffan de Mistura ab. Die Opposition werde ihre Forderungen - ein Ende der Luftangriffe, die Beendigung der Belagerung von Städten und die Freilassung von Häftlingen - nicht wiederholen, sagte eine Vertreterin des HNC.
Das von Saudi-Arabien unterstützte Oppositionsbündnis hatte erst nach langem Zögern eine Delegation nach Genf geschickt.
Die Lage in Syrien ist weiterhin heikel. /


Am Montag war sie erstmals zu Beratungen mit de Mistura zusammengekommen. Der UNO-Vermittler hatte die Friedensgespräche daraufhin offiziell für eröffnet erklärt.
Ziel der Beratungen in der Schweiz sind Friedensgespräche zwischen Vertretern von Regierung und Rebellen zur Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien, in dessen Verlauf seit März 2011 rund 260'000 Menschen getötet wurden. Grundlage der Genfer Gespräche ist die Resolution 2254 des UNO-Sicherheitsrats vom 18. Dezember. Diese sieht einen mehrstufigen Zeitplan zur Beendigung des Konflikts vor.