Wie die Gewerkschaft mitteilte, ist sie bereit, einen 2007 ausgehandelten Tarifvertrag ebenso zu ändern wie einen vereinbarten Gesundheitsfonds für die GM-Mitarbeiter und Pensionäre.
Details sollen vor einer Veröffentlichung erst den UAW-Mitgliedern erläutert werden, die der Übereinkunft mit dem US-Finanzministerium und GM zustimmen müssen.
39-Prozent-Anteil für Gewerkschaften
GM steht bei den Gewerkschaften mit rund 20 Milliarden Dollar für den Gesundheitsfonds der Betriebsrentner in der Pflicht. Diese Summe will GM halbieren sowie weitere Zugeständnisse bei den Lohnkosten erreichen.
Im Gegenzug hat der Autobauer der UAW einen Anteil von 39 Prozent am Konzern angeboten, der Staat soll nach bisherigen Plänen 51 Prozent bekommen.
Manifestation von Mitgliedern Automobilarbeitergewerkschaft UAW. /

Streit mit Gläubigern
Der weltgrösste Autobauer muss der US-Regierung bis zum 1. Juni seinen Plan vorlegen, wie das Unternehmen überlebensfähig bleiben kann. Kann der Konzern die nicht, droht die Insolvenz als der letzte mögliche Sanierungsweg.
Grösste Hürde ist ein Streit mit den Gläubigern, bei denen GM mit rund 27 Milliarden Dollar in der Kreide steht. Zur Zeit wird der Autobauer lediglich durch staatliche Hilfen aus Washington in Höhe von mehr als 15 Milliarden Dollar am Leben gehalten.