Ein gemeinsamer Ausschuss soll sich der umwelt- und klimapolitischen Zusammenarbeit annehmen und einer Einigung auf dem UNO-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen den Weg bereiten. Konkrete Zielmarken etwa zum Abbau des Schadstoffausstosses sind in der Absichtserklärung nicht festgeschrieben.
US-Energieminister Steven Chu sprach von einem «klaren Signal, dass die USA und China in den Bereichen saubere Energien und Klimawandel zusammenarbeiten wollen». Der chinesische Regierungsvertreter Dai Bingguo sagte, die beiden Länder hätten «einen gewichtigen Beitrag» beim Klimaschutz zu leisten.
Handelsfragen, Klimaschutz, Energie und politische Krisengebiete
Er wies aber zugleich auf die «grossen Unterschiede» zwischen den USA und China hin, wenn es um die Verantwortung für die Erderwärmung gehe.
Die USA und China wollen enger zusammenarbeiten. (Symbolbild) /


China vertritt die Auffassung, die Industriestaaten müssten einen grösseren Beitrag leisten, weil sie hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich seien
Der am Montag begonnene «Strategische und Wirtschaftliche Dialog» zwischen den USA und China sollte nun in Washington offiziell zu Ende gehen. Bei der Eröffnung am Montag hatte US-Präsident Barack Obama gesagt, dass er den Beziehungen zwischen Washington und Peking entscheidende Bedeutung für die internationale Politik des 21. Jahrhunderts beimesse.
Zu den Themen des Diskussionsforums zählten die Wirtschaftskrise, Handelsfragen, Klimaschutz, Energie und politische Krisengebiete wie Nordkorea und Afghanistan. Es war das erste Treffen dieser Art; ein früheres Dialogforum hatte sich auf wirtschaftliche Fragen beschränkt.