Von Oktober bis Dezember verdiente Yahoo unter dem Strich 153 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 303 Millionen Dollar angefallen war. Der Umsatz gab dagegen leicht um 4 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar nach.
Damit reiht sich Yahoo in die Reihe der Technologie-Unternehmen ein, die die Wirtschaftskrise hinter sich gelassen haben. Mit den Zahlen toppte das Unternehmen die Erwartungen der Experten. Die Aktie legte nachbörslich gut ein Prozent zu.
Hochwertige Werbung
Die Nachfrage nach hochwertiger sogenannter Display-Werbung sei deutlich gestiegen, sagte Bartz. Dazu zählen im Wesentlichen die bekannten Banner auf Websites. Binnen dreier Monate konnte Yahoo hier um satte 26 Prozent zulegen.
Von Oktober bis Dezember verdiente Yahoo unter dem Strich 153 Millionen Dollar. /


«Unsere Kunden brauchen Display-Werbung, um ihre Botschaften zu vermitteln», sagte Bartz. Suchmaschinen-Schlagwörter reichten dazu nicht. Auch bei der Platzierung von Anzeigen bei Suchergebnissen vermeldete Konzernchefin Bartz Erfolge.
Konkurrent Google
Werbung ist Yahoos wichtigste Einnahmequelle. In der Wirtschaftskrise hatten viele Unternehmen zuerst ihre Anzeigen zurückgefahren. Das bekam die ohnehin schon angeschlagene Yahoo schwer zu spüren. Vor allem Konkurrent Google hatte dem Internet-Urgestein in den vergangenen Jahren mit seiner Suchmaschinen-Werbung schwer zugesetzt.
Im laufenden ersten Quartal sieht Bartz das Geschäft saisonal bedingt leicht zurückgehen und auch das operative Ergebnis leicht fallen. Insgesamt, so führte sie aus, sei aber die Zeit des Schrumpfens vorbei. «2010 bedeutet für uns Übernahmen und Wachstum.»