Die Organisation «SafeGames 2010» lässt an die Olympia-Touristen von 200 als Superhelden kostümierten Helfern 250'000 Kondome verteilen.
André Lange: «Wir sind wegen anderen Dingen hier, nicht deswegen.» /


Weitere 100'000 Präservative wurden den Athleten und Offiziellen zur Verfügung gestellt.
Gibt es aber in den hermetisch von der Aussenwelt abgeschotteten olympischen Dörfer in Vancouver und Whistler wirklich die «heissen Spiele»? Im Schweizer Lager jedenfalls werden die abgegebenen Kondome auch für anderes «missbraucht»: Biathletin Selina Gasparin und Gerhard Hofer, der österreichische Skisprung-Servicemann des Schweizer Teams, bastelten aus Kondomen und Karton einen «Viererbob».
André Lange über Kondome
Den bildlichen Beweis des «futuristischen» Werks liefert der Schweizer
Bobverband auf seiner Homepage. Ob die bei der Bastelstunde
ebenfalls anwesenden Bob-Funktionäre das Modell ihren Athleten zum Nachbauen empfahlen, ist nicht überliefert.
Auch der deutsche Bobfahrer André Lange äusserte sich zum Thema der Kondome, hält aber zumindest die Flagge der Moral hoch: «Wir sind wegen anderen Dingen hier, nicht deswegen. Appetit kann man sich (beim Schauen -- Red.) holen, gegessen wird zu Hause», so der Goldmedaillen-Anwärter.