Der Tod des 29-jährigen Nigerianers Mitte März sei nur eines von verschiedenen Beispielen, sagte ein Sprecher der Kundgebung auf dem Berner Waisenhausplatz. Rassistische Angriffe, insbesondere gegen Schwarzafrikaner, seien in der Schweiz kein seltenes Phänomen.
Die Kundgebungsteilnehmer wandten sich gegen behördliche Übergriffe, gegen Menschenrechts- und Grundrechtsverletzungen sowie gegen Diskriminierung. Auf Transparenten standen Slogans wie «Stopp das Morden» oder «Kein Mensch ist illegal».
Tod in Zürich-Kloten
Der 29-jährige Nigerianer starb am 17.
Endstation für einen Auslieferungshäftling: Kloten /


März auf dem Flughafen Zürich-Kloten. Von dort hätte er mit einem Sonderflug nach Nigeria gebracht werden sollen.
Der Mann hatte sich heftig gegen die Ausschaffung gewehrt und wurde deshalb mit Gewalt gefesselt. Plötzlich verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide und er starb trotz Reanimationsmassnahmen. Der Nigerianer war einige Tage zuvor in einen Hungerstreik getreten.