Im Jahr 2009 hatten sich die Angebotsmieten um 1,9 Prozent erhöht, im 2008 hatte der Anstieg 4,0 Prozent betragen. Wird die Teuerung berücksichtigt, stiegen die Angebotsmieten im letzten Jahr allerdings um 1,3 Prozent, wie das Internetportal homegate am Dienstag bekannt gab.
Gesucht waren vor allem grosse und neue Wohnungen. Weniger stark erhöhten sich die Angebotsmieten von alten und kleinen Objekten. Besonders im Tessin (+3,7 Prozent), der Zentralschweiz (+2,2 Prozent) und der Ostschweiz (+1,6 Prozent) stiegen die Angebotsmieten deutlich.
In den urbanen Regionen war die Mietinflation schwächer als im Vorjahr: In der Genfersee-Region betrug das Plus 1,9 Prozent und in der Region Bern 1,1 Prozent.
Mietwohnungen sind teurer geworden.(Symbolbild) /


In Basel und Zürich belief sich der Anstieg auf 0,4 beziehungsweise 1,1 Prozent.
Homegate rechnet mit leicht steigenden Mietpreisen
Aus Sicht von homegate ist der Schweizer Mietwohnungsmarkt «überaus intakt». Die Nachfrage sei solide vor allem wegen der anhaltenden Zuwanderung. Das Angebot wachse dank der regen Bautätigkeit. Das Internetportal rechnet mit leicht steigenden Mietpreisen in nächster Zeit, weil sich das Angebot verknappe, und weiterhin viele Leute mit hohem Einkommen einwanderten.
Im Dezember stiegen die Angebotsmieten gegenüber November um 0,2 Prozent, der homegate-Index erreichte einen Wert von 116,8 Punkten.