Harald Tappeiner / Quelle: news.ch / Freitag, 28. Januar 2011 / 14:19 h
«Von den anhaltenden Unruhen ist nichts zu spüren», sagte Kuoni-Sprecher Peter Brun gegenüber news.ch.
Die Nilkreuzfahrten führt das Reiseunternehmen weiter wie geplant in nordafrikanischen Land durch. «Wir verzichten aber auf Ausflüge nach Kairo und den Pyramiden», so Brun. Man werde die Situation jedoch beobachten und gegebenenfalls Massnahmen treffen. Mit Kuoni weilen momentan 600 Urlauber am Roten Meer.
Auch Konkurrent Hotelplan sieht momentan keine Probleme bei seinen Ägypten-Reisen, weder am Roten Meer, noch auf den Nil-Kreuzfahrten. «Die Situation könnte sich aber jederzeit ändern», betont Prisca Huguenin-dit-Lenoir, Sprecherin von Hotelplan.
Ägypten-Reisen sind noch immer möglich. /


Das Unternehmen hält sich an die Empfehlungen des Eidgenössischen Departements des Äussern (EDA). Dieses hat bis Freitag 13.00 Uhr noch nicht explizit von Ägypten-Reisen abgeraten.
Weiterhin keine Tunesien-Reisen
Anders rät das Schweizerische Aussendepartement dagegen von Reisen nach Tunesien ab. Kuoni wie auch Hotelplan haben sämtliche Reisen dorthin abgesagt.
Bei Kuoni können alle bis 15. Februar geplanten Tunesien-Reisen anulliert oder umgebucht werden, ebenfalls bei Hotelplan. Für Reisen späteren Datums muss abgewartet werden.