Feuer als vorherrschendes Element: 'Chanel' entschied sich für seine neueste Kollektion für besondere Dramatik.
Das kultige französische Modelabel ist für seine extravaganten Shows berühmt und da durfte die Vorstellung der Herbst-/Winterkollektion während der Pariser Modewoche natürlich keine Ausnahme bilden. Die Models entstiegen einer Zugbrücke und einem Trockeneis-Nebel, und glitten dann einen hölzernen Laufsteg entlang, der sie vor Lava schützte.
Zukunftsorientierte Modethemen
Gleichbleibend mit diesem Inferno-Thema beinhalteten die vorherrschenden Trends Anzüge im Feuerwehr-Stil und Biker-Stiefel. Es wurden also extrem zukunftsorientierte Modethemen gezeigt - die Details wurden mit Spitze und Leder verziert.
Ein Model von Chanel. /


Ein dramatisches Stück war ein Tweed-Mantel in Fischgrätoptik, der mit einer eher gemässigten Röhrenjeans und Ankle-Boots kombiniert wurde. Elegante Hosenanzüge zeigten süsse Kurzjacken und wurden mit Herrenhalbschuhen und Stulpen aus Tweed gepaart.
Aber auch Glamour darf bei 'Chanel' natürlich nicht fehlen: Dafür sorgten damenhafte Prinzessinnen-Mäntel und Kleider im Empire-Stil, die mit Federn und Spitzenbesatz extravagant verziert wurden. Bei der Farbwahl wurden Metallic-Töne mit Glitzer versehen und grün und rot peppten die vielen schwarzen und grauen Stücke der Kollektion auf.
Hart und androgyn
Die britische Herausgeberin der 'Vogue', Alexandra Shulman, war erstaunt, wie mächtig die Kollektion war, verglichen mit der ultra-feminen Couture-Show von Karl Lagerfeld, 'Chanels' Kreativ-Direktor.
«Es war eine komplette Kehrtwende von seiner Couture-Show, die so jung und mädchenhaft und voller süsser Josephine-Kleider und kleinen Seidenpumps war», beschrieb sie. «Das war sehr hart und androgyn.»
Weitere wichtige Shows, die am heutigen Abschlusstag der Fashionweek noch zu bewundern sein werden, sind 'Valentino' und 'Alexander McQueen'.