Er verlasse die Regierung im Wissen, dass alle Dossiers «auf einem guten Stand» seien, sagte Markus Notter im Gespräch. Viele Projekte seien «im Fluss», darunter die Totalrevision des Gemeindegesetzes sowie das Finanzausgleichsgesetz, über das Mitte Mai abgestimmt wird.
Er habe sehr viel bewirken können, sagte Notter - und das in äusserst verschiedenen Bereichen. «Aber das Leben geht weiter, auch in der Direktion.» Nun werde sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin die hängigen Dossiers weiterbearbeiten - «und das ist auch gut so», betonte der promovierte Jurist.
Markus Notter ist Kolumnist für die «NZZ am Sonntag» und «Die Zeit». /

«Erwerbstätig bleiben»
Auf den leeren Terminkalender, der bisher zu vier Fünfteln fremdbestimmt gewesen sei, freut sich der 50-Jährige am meisten. Vor allem aus dem gemeinnützigen und kulturellen Bereich habe er aber bereits «recht viele Anfragen» erhalten.
Auf jeden Fall wolle er erwerbstätig bleiben, «sei es als Jurist, als Dozent oder in beratender Funktion». Zudem wird Notter als Kolumnist für die «NZZ am Sonntag» und «Die Zeit» in die Tasten greifen.
Seinem Nachfolger gibt Notter drei Dinge mit auf den Weg: «Die besten Wünsche, einen Schlüssel - und eine Chipkarte, ohne die sich am Computer nämlich gar nichts ausrichten lässt.» Auf kluge Tipps werde er hingegen verzichten, es sei denn, man frage ihn um Rat.