Dennoch habe die Armee «unschuldige Zivilisten, darunter Frauen und Kinder» angegriffen. «Die für den 10. April festgelegte Frist für die Regierung, ihre Zusagen wie vom UNO-Sicherheitsrat beschlossen zu beenden, ist keine Entschuldigung für ein weiteres Töten.»
Ein solches Vorgehen verstosse «gegen die Konsens-Position des Sicherheitsrats» zu einer friedlichen Lösung des Konflikts.
Ban äusserte demnach auch seine «ernste Sorge» über die Verschlechterung der humanitären Lage in Syrien und zeigte sich «alarmiert» über die steigenden Flüchtlingszahlen in den Nachbarländern.
Ban Ki Moon sorgt sich über die Verschlechterung der humanitären Lage in Syrien. /

Tausende Flüchtlinge in der Türkei
Nach Angaben von Bans Sprecher Martin Nesirky, hatte der türkische Aussenminister Ahmet Davutoglu den UNO-Generalsekretär am Donnerstag in einem Telefongespräch über die Ankunft neuer Flüchtlinge informiert.
Vier Tage vor Beginn des vereinbarten Truppenabzugs hat die syrische Führung ihren Kampf in Oppositionshochburgen verstärkt. Vertreter der Aufständischen berichteten am Freitag, drei Städte seien beschossen und mindestens 27 Menschen getötet worden, darunter Soldaten, Rebellen und Zivilisten.
Die Kämpfe trieben die Flüchtlingszahlen auf Rekordhöhe: Allein am Donnerstag suchten nach offiziellen Angaben 2800 Syrer Schutz in der Türkei.
In einer am Donnerstag in New York verabschiedeten Erklärung forderte der UNO-Sicherheitsrat die syrische Führung «dringend» auf, bis dahin die Truppen aus den aufständischen Städten abzuziehen.