Die schweren Explosionen in Homs, wo hunderte Familien von den Kämpfen eingeschlossen sein sollen, seien selbst im Nachbarland Libanon zu hören gewesen, berichteten Aktivisten. Mindestens 40 Menschen seien dort getötet worden.
Nach Angaben des Syrischen Beobachtungszentrums für Menschenrechte starben 40 Zivilisten beim Beschuss der Stadt Inchil in der südlichen Provinz Daraa. Weitere Opfer habe es in der zentralen Provinz Hama und im Osten des Landes gegeben.
Blutigster Tag seit 12. April
Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, die meisten Opfer seien Zivilisten gewesen. Es handle sich um den blutigsten Tag seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes am 12.
Die Gewalt in Syrien geht unaufhörlich weiter. /


April.
Seit dem Beginn gegen Präsident Baschar al-Assad im März 2011 starben in Syrien über 15'000 Menschen. Die meisten von ihnen waren Zivilisten.
Kontaktgruppe vor erstem Treffen
Am 30. Juni wird sich in Genf eine vom UNO-Vermittler Kofi Annan ins Leben gerufene Syrien-Kontaktgruppe zum ersten Mal treffen. Auch Vertreter von Russland werden an dem Gespräch teilnehmen. Russland gilt neben China und dem Iran bislang als wichtigster Partner des von Rebellen bedrängten Assad-Regimes.