«Ich erachte diesen Dienst nicht als empfehlenswert, da er aus Boston stammt, wodurch er nicht den europäischen Datenschutzrichtlinien entspricht. Überdies würde dieser Zusatz bei uns sowieso nur bei E-Mail-Adressen funktionieren, da es sich hierbei um ein amerikanisches Angebot handelt», erklärt Georg Markus Kainz von quintessenz. Ausserdem wäre es nicht ratsam, die Privatsphäre durch ein solches Plug-in sichern zu wollen, da man dem Unternehmen damit Einsicht in die persönlichen Daten gewähre.
Mithilfe von MaskMe hat der Nutzer die Möglichkeit, seine maskierte E-Mail-Adresse bei Bedarf anzugeben und diese sofort wieder zu löschen, falls sie mit unerwünschten Werbe-Mails überhäuft oder missbraucht wird.
Browser-Erweiterung soll Datenschutz erhöhen - auch für Kreditkarten. (Symbolbild) /


«Es ist in jedem Fall besser auf Nummer sicher zu gehen, indem man sich stattdessen ein zusätzliches E-Mail-Konto bei einem sicheren Anbieter wie Yahoo Mail einrichtet, das ebenfalls jederzeit entfernt werden kann», ergänzt der Experte.
Premiumversion kostenpflichtig
Die Premiumversion geht noch weiter, indem sie das gleiche Prinzip entgegen fünf Dollar (umgerechnet rund 3,8 Euro) im Monat auf Kreditkarten- und Handynummern anwendet. MaskMe erstellt eine virtuelle Kreditkartennummer. Somit hat ein potenzieller Verkäufer keinen Zugriff auf die tatsächliche Kartennummer, während lediglich eine Zahlung zu Abine zurückverfolgt werden kann. Ist die Transaktion erfolgt, so kann man sich der Nummer entledigen. Zudem stellt das Unternehmen gefälschte Handynummern zur Verfügung, die ebenfalls nach der Benutzung jederzeit deaktiviert werden können.