«Habe Vorschlag eingereicht, über Erhöhung des Rückkaufprogramms abzustimmen - allerdings nicht in der Höhe von 150 Milliarden Dollar», twitterte der für sein aggressives Finanzgebahren bekannte Icahn am Mittwoch. Dem Sender CNBC zufolge peilt Icahn ein Volumen von 50 Milliarden Dollar (ca. 44,9 Mrd. Schweizer Franken) an. Das wäre deutlich weniger als er zuvor verlangt hat.
«Gross eingestiegen»
Icahn hatte Mitte August verkündet, dass er gross bei Apple eingestiegen sei. Laut jüngsten Angaben besitzt er 4,7 Millionen Apple-Aktien oder rund 0,5 Prozent des iPhone-Herstellers. Icahn ist berühmt dafür, Firmen mit aggressiven Kampagnen höhere Ausschüttungen abzuringen. Durch einen Aktienrückkauf steigt üblicherweise der Kurs.
Apple selbst hatte im April angekündigt, Aktien im Wert von 60 Milliarden Dollar (ca.
Icahn hatte Mitte August verkündet, dass er gross bei Apple eingestiegen sei. /


53,9 Mrd. Schweizer Franken) erwerben zu wollen. Damals hatte sich der Konzern dem Druck der Börse gebeugt.
100 Mrd. Dollar ausschütten
Icahn machte sich gleich bei seinem Einstieg bei Apple im Sommer für eine Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms auf 150 Milliarden Dollar stark. Von Icahn war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Mögliche Änderungen zu dem Programm würden zu Jahresanfang 2014 bekanntgegeben, sagte ein Sprecher von Apple.
Investoren schielen schon lange auf Apples Geldberg, der mit rund 150 Milliarden Dollar veranschlagt wird. Konzernchef Tim Cook kam ihnen im Gegensatz zu seinem Vorgänger Steve Jobs entgegen: Apple will bis 2015 rund 100 Milliarden Dollar (ca. 89,9 Mrd. Schweizer Franken) an die Anteilseigner ausschütten und zwar über Dividenden und einen Aktienrückkauf. Icahn fordert eine Aufstockung.