Schuld daran ist der anhaltende Wertverlust des chinesischen Yuan. Auch die Preise im Südosten Asiens sollen laut Experten bald steigen.
Mehrere Betroffene
Nicht nur Lenovo könnte binnen kürzester Zeit seine Preise verändern, auch Acer und Asustek planen laut Expertenstimmen bereits im September ebenfalls mit höheren Preise auf dem chinesischen Markt aktiv zu sein.
40 Prozent seiner Einkünfte bezieht Lenovo bislang vom chinesischen Markt. /


Die Unternehmen selbst möchten zu den Hinweisen noch keine Stellung beziehen.
Zentral sollen Lenovo-Produkte wie Desktop-PCs und Notebooks von den kommenden Massnahmen betroffen sein. Die Preise von Tablets und Smartphones sollen allerdings wegen der starken Konkurrenz am Markt auch weiterhin stabil bleiben.
Langwieriges Erholen
Infolge des Wertverlusts der chinesischen Währung gehen Marktbeobachter davon aus, dass Lenovo insgesamt einen starken Einbruch seiner Umsätze erleben wird. 40 Prozent der Einkünfte des Unternehmens wurden bislang vom chinesischen Markt bezogen. Experten schätzen, dass Lenovo deshalb bis zu einem Jahr Zeit benötigen könnte, um sich von diesem Umsatz-Einbruch zu erholen.