Für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft werden rund 10'000 Temporärarbeiter eingestellt - müssen Lücken der Streiks geschlossen werden? /


Mit den Temporärangestellten sollen die mehr als 11'000 Festangestellten bei der Bewältigung der zum Jahresende stark ansteigenden Zahl an Bestellungen unterstützen, wie die deutsche Tochter des US-Unternehmens am Freitag mitteilte.
Möglicherweise müssen die Temporärarbeiter aber auch Lücken schliessen, die durch Streiks verursacht werden. Die Gewerkschaft Verdi erklärte auf Nachfrage, dass der seit mehr als zwei Jahren schwelende Konflikt um eine bessere Bezahlung keineswegs beendet sei.
«Wir planen weitere Streiks», sagte Verdi-Sekretärin Mechthild Middeke, die für den grössten deutschen Amazon-Standort Bad Hersfeld zuständig ist.