Die Umfrage wurde im April in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gewerbeverband, dem Wirtschaftsdachverband economiesuisse und der Schweizerischen Bankiervereinigung durchgeführt. Rund zwei Drittel der KMU arbeiten demnach ohnehin ausschliesslich mit Eigenmitteln und haben keine Bankkredite in Anspruch genommen.
Zehn Prozent der befragten Firmen wiesen in den letzten sechs Monaten externen Finanzierungsbedarf auf. Davon gaben 50 Prozent an, der Zugang zur Finanzierung sei nach wie vor gut. 45 Prozent stellten laut SECO «eine generell schwierigere Situation» fest.
Die KMU sind nicht nur wegen Absatzproblemen besorgt. /


Allerdings waren lediglich 28 Prozent tatsächlich mit schlechteren Bedingungen konfrontiert und 19 Prozent profitierten gar von einer Verbesserung.
Bei 9 Prozent der Firmen fehlen geeignete Arbeitskräfte
Für die KMU gebe es derzeit grössere Probleme, erklärte der Chefökonom des Schweizerischen Gewerbeverbandes, Rudolf Horber. Bei der Umfrage hätten rund ein Drittel der Befragten Absatzprobleme, aber auch schwerfällige Regelungen und administrativen Aufwand (12 Prozent) angegeben. Immerhin noch 9 Prozent beklagten sich über zu wenig geeignete Arbeitskräfte.
Gemäss einer Umfrage der Credit Suisse (CS) machen sich die KMU auch Sorgen über eine künftige Ressourcenknappheit. Die Mehrheit der befragten Unternehmen erwartet in den nächsten drei Jahren höhere Preise.