Die Aufwendungen beliefen sich auf insgesamt 7,948 Milliarden Franken, die Erträge auf 7,942 Milliarden. Das deutlich bessere Abschneiden als erwartet ist eine Folge guter Steuererträge, einer konsequenten Budgetdisziplin in der Verwaltung und kaum veränderter Fallzahlen in der Sozialhilfe.
Insgesamt flossen 2,32 Milliarden Steuerfranken in die Stadtkasse, 26,5 Mio mehr als budgetiert. Nachdem im Jahr 2008 der Anteil der juristischen Personen am Gesamtsteuerertrag von über 40% auf 27,2% gefallen war, konnte im Berichtsjahr 2009 immerhin eine Stabilisierung (28,5%) verzeichnet werden. Im laufenden Jahr ist nun nochmals eine Verschlechterung (auf 23,3%) budgetiert.
Stadt Zürcher Rechnung mit Mini-Defizit. /


Auf der Aufwandseite blieb der Personalaufwand in der Verwaltung mit 1,930 Milliarden Franken um 61,6 Mio unter dem Budget, der Sachaufwand mit 860,6 Mio um 50,1 Mio.
Über dem Niveau der letzten Jahre
Mit Nettoinvestitionen von 848 Mio Franken lag die Stadt bewusst über dem Niveau der letzten Jahre. Vor allem im Hoch- und Tiefbau investiere die Stadt kräftig - wie übrigens auch Private, sagte der Finanzvorstand. «Sehr, sehr gut» sei der Selbstfinanzierungsgrad von 98,5%.
Das Eigenkapital, das 2007 annähernd eine Milliarde Franken betrug, schrumpfte aufgrund der Defizite seither auf 776 Millionen Franken. Es wird auch in diesem und im nächsten Jahr weiter zurückgehen.