Zugleich warnte die Regierung, gegen jeden vorzugehen, der «schädliche Informationen» verbreitet. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua nutzen in Xinjiang sieben Millionen Menschen das Internet.
In der der mehrheitlich von Muslimen bewohnten Region im Nordwesten des Landes hatten Sicherheitskräfte Anfang Juli eine friedliche Demonstration von Uiguren niedergeschlagen.
China lässt den Internetzugang in den Uiguren-Region Xinjiang wieder zu. /


Bei den folgenden Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der muslimischen Minderheit und Han-Chinesen wurden nach Behördenangaben fast 200 Menschen getötet, die meisten von ihnen Han-Chinesen.
Kommunikationswege stark eingeschränkt
Als Folge hatten die Behörden die Kommunikationswege stark eingeschränkt: E-Mail- und Internetdienste wurden abgeschaltet, Telefongespräche auf die Region begrenzt.
Auch unter normalen Umständen herrscht in China eine strenge Internetzensur. Die fast 400 Millionen Nutzer in dem kommunistischen Land dürfen auf viele ausländische Seiten wie das Internet-Netzwerk Facebook und das Video-Portal Youtube nicht zugreifen.